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„Bitte vorne einsteigen!“ – Impuls zur Bewusstseinsbildung in Linienbussen

Aktion in der zweiten Augusthälfte: Gültige Fahrkarte ist ein Zeichen der Fairness

Vorarlberg hat ein hervorragendes öffentliches Verkehrsnetz und zudem das österreichweit günstigste Fahrpreisniveau. Es ist nur fair, dass jeder Fahrgast seinen Beitrag in Form einer gültigen Fahrkarte leistet. Um dieses Bewusstsein zu stärken, setzen verschiedene Partner im Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) in der zweiten Augusthälfte wieder einen gemeinsamen Akzent: Der Einstieg in bestimmte Busse ist ab 19.00 Uhr nur bei der Vordertür möglich, auf gültige Fahrscheine wird verstärkt Augenmerk gelegt.

Über 1.000 MitarbeiterInnen arbeiten im Öffentlichen Verkehr in Vorarlberg täglich dafür, dass den Fahrgästen der gewohnte sehr gute Service geboten werden kann. Das wird von den allermeisten Fahrgästen auch honoriert, indem sie mit einer gültigen Fahrkarte ihren Beitrag leisten. Auch aus Fairness ihnen gegenüber machen die Partner im Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) einmal mehr auf die Wichtigkeit dieses Beitrags aufmerksam.

Eine Fahrkarte für mehr Gerechtigkeit
„Bitte vorne einsteigen“ heißt es deshalb seit Montag, dem 15. August, bis Sonntag, den 28. August, jeweils ab 19.00 Uhr in verschiedenen Linienbussen im ganzen Land, und das mit Erfolg.  Die BuslenkerInnen kontrollieren dabei die Fahrscheine und verkaufen gerne eine Fahrkarte an all diejenigen, die noch keine haben. „Wir möchten erreichen, dass jeder Fahrgast im Sinne der Fairness seinen Beitrag leistet“, betont VVV-Geschäftsführer Christian Hillbrand. „So wird Busfahren für alle gerechter, denn Fahren ohne Ticket ist eigentlich Fahren auf Kosten anderer.“ Menschen mit Behinderung oder Fahrgäste mit Kinderwagen können selbstverständlich auch nach 19.00 Uhr die hinteren Türen der Busse zum Einstieg benützen.

Dreifach Fairness beweisen
Wer eine Fahrkarte kauft oder eine der noch günstigeren Jahreskarten besitzt, beweist dreifach Fairness: gegenüber den anderen Fahrgästen, die ihren Beitrag leisten, gegenüber den MitarbeiterInnen von Bus und Bahn, die sich täglich um die Qualität der Dienstleistung bemühen, und auch gegenüber Steuerzahlern, die über die Fahrgeldeinnahmen hinaus einen Zuschuss leisten müssen, damit sich dieses dichte Angebot finanzieren lässt.

Mehr als 100 Millionen Fahrten mit Bus und Bahn
Über 100 Millionen Beförderungen hat der vor 25 Jahren gegründete VVV im vergangenen Jahr verzeichnet. 63.820 VorarlbergerInnen waren mit einer VVV-Jahreskarte unterwegs, mit der man für maximal 365 Euro pro Jahr im ganzen Land mobil ist. 2015 waren auch so viele Busse und Züge im Land unterwegs wie noch nie: 318 Busse und 29 Schienenfahrzeuge legten im vergangenen Jahr in Summe 23,3 Mio. Linienkilometer zurück. 1.529 Bushaltestellen im ganzen Land bedeuten, dass praktisch alle VorarlbergerInnen eine Bushaltestelle in ihrer Nähe haben.

Mehr Informationen gern bei Wolfgang Häusle (05522/83951, wolfgang.haeusle(at)vmobil.at).



 
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