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Die Kirche in Gaissau
 
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Auszug
aus der Verhandlungsschrift über die am 14. April 2010 unter dem Vorsitz von Bürgermeister Reinhold Eberle abgehaltene Sitzung der Gemeindevertretung.
Zu Beginn der Sitzung werden die an der Konstituierenden Sitzung abwesenden Gemeindevertreter angelobt.
1) Bericht des Bürgermeisters;
a) Der Weihnachtsmarkt, welcher sich inzwischen zu einem regionalen Markt entwickelt hat, war wieder sehr erfolgreich.
b) Die derzeitige Kindergartensituation hat dazu geführt, dass der Bewegungsraum in einen Gruppenraum umgewandelt werden musste. Als neuer Bewegungsraum wird ein Raum im Dachgeschoß eingerichtet.
c) Die erstmals angebotene Schigymnastik hat guten Anklang gefunden und wird sicher auch im kommenden Jahr wieder angeboten.
d) Die Volksschullehrerin Rosi Weiß wurde nach 40 Jahren Lehrertätigkeit in den verdienten Ruhestand verabschiedet.
e) Die Firma Blum hat dem Sozialfonds der Gemeinde Gaißau auch in diesem Jahr eine sehr großzügige Spende zukommen lassen. Der Bürgermeister hat sich bei der Firma Blum recht herzlich bedankt.
f) Das von der Feuerwehr organisierte „Lätteleschießen“ am Vorsilvesterabend war ein voller Erfolg. Es wurde sehr gut angenommen und es herrschte eine tolle Stimmung.
g) Der SV-Ball, der Faschingsumzug, der Kinderfasching und der Seniorenball haben die diesjährige Faschingssaison geprägt. Alle Veranstaltungen waren sehr gut organisiert und trugen zu einer schönen und ausgelassenen Faschingsstimmung bei.
h) An der Jahreshauptversammlung des Männerchores hat es in der Vorstand¬schaft einen Wechsel gegeben. Auch hat der Chor einen neuen Chorleiter engagiert.
i) Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr wurde Kommandant Roland Eder für drei weitere Jahre wiedergewählt. Des Weiteren wurde die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde gelobt.
j) Bei der Endgestaltung Alter Rhein soll sich durch verschiedene Aktionen, welche bereits durchgeführt wurden, die Badequalität in den Baggerlöchern verbessern.
An der Mündung des Alten Rheines wurde eine Skulptur aus Stahl aufgestellt.
Im Auftrag der IRR wurde das Schwemmholz sowie gleichzeitig viel ange¬schwemmter Müll entfernt.
k) Das Kabarett „In Ewigkeit Amen“ mit Maria Neuschmid war mit 160 Besuchern sehr erfolgreich.
l) Hinsichtlich der Friedhofumgestaltung hat eine Sitzung stattgefunden. Der Bürgermeister hat inzwischen mit einem Friedhofsplaner Kontakt aufgenom¬men. Die Umgestaltung ist wegen der stark gestiegenen Zahl an Urnenbestat¬tungen notwendig. Gemeinsam mit dem Architekten sollen verschiedene Urnenwände besichtigt werden.
m) Von der Hauptstraße bis zum Pöschengraben wurde eine Grabenräumung durchgeführt.
n) An der diesjährigen Blutspendeaktion konnten ca. 110 Blutkonserven gefüllt werden. Dies ist im Verhältnis zu anderen Gemeinden ein gutes Ergebnis.
o) Im Eichenweg hat ein neues Kleingeschäft eröffnet. Unter dem Namen „Camembert und Zweigelt“ werden Käse- und Weinspezialitäten verkauft.
p) Am Wintererlebnistag in Schetteregg mit Schirennen und tollem Programm für Groß und Klein haben ca. 140 Winterbegeisterte teilgenommen.
q) Die Einfahrtsrinne beim Segelhafen musste ausgebaggert werden.
r) Das Kabarett "SEXtra LUSTig" mit Barbara Baldini haben 380 Personen besucht.
s) An der Jahreshauptversammlung des Musikvereines wurde über das einsatz¬reiche vergangene Jahr berichtet. Auch heuer steht ein umfangreiches Pro¬gramm zur Umsetzung an. Die Jugendarbeit in der GaJuKa läuft unverändert erfolgreich. Die sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde wurde gelobt.
t) Das Preisjassen der Feuerwehr war wieder wie immer eine sehr erfolgreiche und gut organisierte Veranstaltung.
u) An einer Sitzung des Wasserwerk St. Margrethen/Rheineck wurde informiert, dass der Betrieb wie gewohnt ohne Probleme läuft.
Der Bürgermeister frägt nach, ob die Mitglieder der Gemeindevertretung Interesse hätten, das Wasserwerk St. Margrethen/Rheineck zu besichtigen. Gerne werde er dazu einen Terminvorschlag an einer der nächsten Gemeindevertretungssitzungen einbringen.
v) Im Rahmen der Aktion „Gaißau bewegt“ wurde eine Laufgruppe gegründet. Das Training wird von Karim Allouche durchgeführt. Ein Einstieg in die Laufgruppe ist jederzeit und für alle möglich. Die Laufgruppe trifft sich ohne Voranmeldung jeden Freitag um 19.00 Uhr und sonntags um 10.00 Uhr unterhalb des Steakhauses Patagonia beim Abzweiger zum Hafen.
w) Der Tischtennisclub hat an seiner Jahreshauptversammlung über die sport¬lichen Erfolge des vergangenen Jahres berichtet. Die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde wurde gelobt. Die Mitglieder freuen sich auf die Anschaffung einer Beschattung im kommenden Jahr.
x) An der Jahreshauptversammlung des SV Gaißau wurde vom sportlich sehr erfolgreichen Jahr berichtet. Die erste Mannschaft ist in die zweite Landes¬klasse aufgestiegen. Die Arbeit im Nachwuchsbereich läuft vorbildlich und professionell. Durch diese Jugendarbeit ist es gelungen, dass derzeit in der zweiten Mannschaft fast ausschließlich Gaißauer Spieler und Nachwuchsspie¬ler zum Einsatz kommen. Ein Dank an die Gemeinde für die gute Zusammen¬arbeit wurde ausgesprochen.
y) Der Bürgermeister freut sich über den gemeinsam mit dem Sender Antenne Vorarlberg ausgestrahlten Aprilscherz. Um 17.00 Uhr fand bei der Volksschule die Auflösung statt.
z) Im Zuge der Aktion Rheindelta saniert findet am Samstag ein Tag der offenen Handwerkertür statt. Aus Gaißau sind 6 Handwerker vertreten, die alle in Höchst bei Länge & Hagspiel ausstellen.
aa) Bezüglich einem Neustart des Jugendraumes hat ein Workshop stattgefun¬den.
bb) Die Präsentation des erarbeiteten Schulwegplanes am Dienstag den 13. April stattgefunden. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit führte im Vorfeld eine Elternbefragung bezüglich Sicherheit des Schulweges durch. Dabei gaben 85 % der Eltern an, dass sie den Schulweg ihrer Kinder als sicher oder sehr sicher einstufen. Die gemeldeten kritischen Stellen wurden von Experten des Kuratoriums analysiert und Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet. Diese Vorschläge werden in angemessener Zeit umgesetzt. Die anwesenden Eltern lobten die Vorgangsweise und waren von der Arbeit des Kuratoriums für Verkehrssicherheit begeistert.
cc) Die Schaffung einer Liegewiese am Rheinspitz scheint sich zu bewähren. Der Rasen ist gut angewachsen.
dd) Für das Projekt des Landes „Frauen in die Gemeindepolitik“ wird ein Informa¬tionsblatt ausgeteilt. Es handelt sich um einen Workshop für Rhetorik und Kommunikation.
ee) Der Eishockeyclub Bulldoggs Dornbirn lud alle eislaufbegeisterten Kinder aus Gaißau zu einem Eishockey- und Eislaufschnupperkurs in ihre Halle ein. Die Aktion fand sehr guten Anklang. Im Vorfeld konnten alle Kinder gratis einen Eishockeyschläger im Gemeindeamt abholen. Diese wurden vom Sportge¬schäft Create-Sports gesponsert.
ff) Die Frühjahrsausgabe des Gaißauers wurde verteilt. Der Bürgermeister bedankt sich beim Redaktionsteam.
gg) Zum Schluss des Berichtes werden noch folgende Termine bekannt gegeben:
Samstag, 17.04.2010 Tag der offenen Handwerkertür
Mittwoch, 21.04.2010 Jahreshauptvers. Krankenpflegeverein Rheindelta
Samstag, 24.04.2010 Seeuferreinigung 09.00 Uhr beim Rheinholzgatter
Sonntag, 25.04.2010 Bundespräsidentenwahl
Samstag, 01.05.2010 Weckruf des Musikvereines
Samstag, 01.05.2010 Kirchenchorkonzert
Mittwoch, 05.05.2010 Gemeindevertretungssitzung
Montag, 10.05.2010 Kreisübung mit 100 Mann St. Josefshaus
1) Verhandlungsschrift der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung vom 24. März 2010;
Die Verhandlungsschrift über die konstituierende Sitzung der Gemeindevertre¬tung am 24. März 2010 wird ohne Einwand einstimmig genehmigt.
2) Wahl der verschiedenen Ausschüsse und Entsendung von Mitgliedern in überört¬liche Gremien;
Der Bürgermeister schlägt vor, die Größe der Ausschüsse wie in den vergange¬nen Jahren mir sieben Mitgliedern zu belassen. Diese Größe ist für Beratungen überschaubar und gleichzeitig ist Gewissheit gegeben, dass alle drei Fraktionen vertreten sind. Der Jugend- und Sozialausschuss soll in zwei Ausschüsse aufge¬teilt werden. Die Gemeindevertretung stimmt diesen Vorschlägen einstimmig zu.
Auf Antrag des Bürgermeisters werden alle Ausschüsse einstimmig gewählt.
3) Bericht über:
a) den Rechnungsabschluss 2009 des Standesamtsverbandes Höchst;
b) den Voranschlag 2010 des Standesamtsverbandes Höchst;
c) den Rechnungsabschluss 2009 des Staatsbürgerschaftsverbandes Höchst;
d) den Voranschlag 2010 des Staatsbürgerschaftsverbandes Höchst;
e) den Voranschlag 2010 des Polytechnischen Lehrganges Bregenz;
Die fünf oben angeführten Voranschläge und Rechnungsabschlüsse werden an die Gemeindevertretung ausgeteilt, kurz beraten und einstimmig zur Kenntnis genommen.
4) Verordnung über ein Glasverbot im Bereich der Rheinblickhalle;
Im Bereich der Rheinblickhalle, Schule, Kinderspielplatz und der Rasenflächen der Sportanlage ist es immer wieder vorgekommen, dass Glasscherben herum¬liegen, wodurch es zu Verletzungen, aber auch zu Sachbeschädigungen durch verschnittene Auto- bzw. Fahrradreifen kam. Um diesem Missstand entgegenzu¬wirken beschloss die Gemeindevertretung einstimmig eine Verordnung über ein Glasverbot in den oben genannten Bereichen.
Die Verordnung wird an der Anschlagtafel des Gemeindeamtes kundgemacht. Darüber hinaus soll eine entsprechende Beschilderung angebracht werden.
5) Verordnung über ein Benützungsverbot des Pausenhofes außerhalb der Schulzeiten;
Der Bürgermeister erklärt, dass es kaum möglich sei eine Verordnung dahinge¬hend zu erlassen. Er empfiehlt, dass durch eine entsprechende Beschilderung versucht werden soll, die Benützung des Pausenhofes der Volksschule außer¬halb des Schulbetriebes für Privatfeten zu unterbinden. Durch solche Feiern ist es in der Vergangenheit des Öfteren zu starker Verschmutzung und somit zu hygienisch untragbaren Zuständen gekommen.
Die Gemeindevertretung ist einstimmig mit dieser Vorgangsweise einverstanden.
6) Vergabe von Arbeiten zur Umsetzung des Verkehrskonzeptes;
Die ausgeschriebenen Arbeiten werden vom Bürgermeister ausgiebig erläutert. Es handelt sich dabei um den Übergang bei Volksschule / Agathaweg, Gehsteig Sonnenfeldstraße / Hauptstraße und die Errichtung des Hildebrandweges mit Einbindung in die Hauptstraße.
Auf Antrag des Bürgermeisters beschließt die Gemeindevertretung einstimmig, den Auftrag zur Durchführung der Arbeiten gemäß dem Angebot an den Bestbie¬ter, die Firma Lutz Bau, Gaißau, zu vergeben.
7) Vergabe von Ingenieurleistungen zur Überwachung des Kanalnetzes;
Vorgesehen ist die Errichtung eines digitalen Leitungskatasters incl. Zustands¬kataster, eines Wartungsbuches mit Wartungsplan.
Die Gesamtkosten für die Arbeiten betragen laut Kostenschätzung nach Abzug der Förderungen € 106.584,--. Die Kosten werden auf die kommenden drei Jahre aufgeteilt.
Auf Antrag des Bürgermeisters beschließt die Gemeindevertretung einstimmig, den Auftrag für die Ingenieurleistungen und die Durchführung der Arbeiten gemäß dem Angebot an den Bestbieter, das Ing. Büro DI Peter Adler, Klaus, zu vergeben.
8) Beschlussfassung über die Einleitung von Umwidmungsansuchen:
a) für die GSt-Nr. 264/3 von Bauwohngebiet-Erwartungsland in Bauwohngebiet;
b) für die GSt-Nr. 494/1 von Bauwohngebiet-Erwartungsland in Bauwohngebiet;
Zu Punkt a): Der Bürgermeister wird nochmals für eine Detailabklärung mit der Grundbesitzerin Rücksprache halten. Das Ermittlungsverfahren soll bei der nächsten Sitzung eingeleitet werden.
Zu Punkt b): Das Umwidmungsansuchen für die GSt-Nr. 494/1 wird ebenfalls ausgiebig beraten. Zur Erschließung des Grundstückes liegen mehrere Varianten vor. Die Gemeindevertretung vertritt die Meinung, dass der Straßen-, Wasser- und Kanalausschuss die Varianten prüfen soll, damit an der nächsten Gemeinde¬vertretungssitzung das Ermittlungsverfahren eingeleitet werden kann.
9) Allfälliges;
a) Es wird nachgefragt, ob für den aufgelassenen Kindergartenspielplatz beim Kloster ein Ersatz geschaffen wird. Dazu erklärt der Bürgermeister, dass in Abstimmung mit den Kindergartenpädagoginnen zum Spielen im Freien die Grünfläche hinter dem Lagerhaus verwendet wird. Ansonsten steht der Gemeindekinderspielplatz zur Verfügung.
b) Der Faschingszunft wurde für die angenehme Lautstärke beim Kinderfasching gedankt.
c) Auf die Frage, wer dafür verantwortlich ist, ob der Funken bei starkem Wind angezündet werden darf oder nicht wird im Verlaufe einer intensiven Diskus¬sion die Situation ausgiebig besprochen. Das Funkenabbrennen war in die¬sem Jahr ganz gewiss ein Grenzfall. Es wird erklärt, dass der Funkenmeister mit der Feuerwehr Rücksprache gehalten hat, aber dadurch, dass der Wind immer stärker wurde, die Situation etwas unterschätzt wurde.

 



 
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