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Die Kirche in Gaissau
 
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Auszug
aus der Verhandlungsschrift über die am 3. Oktober 2018 unter dem Vorsitz von Bürgermeister Reinhold Eberle abgehaltene Sitzung der Gemeindevertretung.

1. Bericht des Bürgermeisters
a) Neue Sportstätte
Mit Nachdruck wird an der Vorbereitung für den Bau der neuen Sportstätte gearbeitet. Inzwischen ist die Vermessung des Grundstückes erfolgt, die neuen Grundstücksgrenzen wurden festgelegt. Es fanden bereits drei Fachplanersitzungen statt, die Fachplanungen für Statik, Haustechnik und Bauphysik wurden begonnen. Bald durchgeführt werden auch Untersuchungen zum Bodenaufbau. Vom Verkehrsplanungsbüro Besch und Partner wird ein Verkehrsgutachten zur Anbindung der Sportstätte an die L19 erstellt, die nach Auffassung der Experten unproblematisch ist. Seitens der Abteilung Raumplanung im Amt der Vorarlberger Landesregierung wurde mitgeteilt, dass das Umwidmungsverfahren korrekt abgelaufen ist und einer Genehmigung nichts entgegensteht, aufgrund des Umfangs der Widmung muss sich jedoch noch der Raumplanungsbeirat des Landes mit der Umwidmung befassen. Ungeachtet dessen können alle Planungen weitergeführt werden.

b) Straße „Im Feld“
Die Grundtauschaktion „Im Feld“, mit der der schmale Grundstreifen zwischen der Straße und dem nördlich angrenzenden Grundstück der Fa Bösch Bauen + Wohnen seitens der Gemeinde erworben wurde, ist nun grundbücherlich abgeschlossen. Auch die von der Gemeinde vorgestreckten Kosten für die Errichtung der Straße sind nun komplett mit allen Interessenten abgerechnet. Die Beschilderung und Anbringung von Straßenmarkierungen erfolgt noch dieses Jahr.
Ca. Ende Oktober erfolgt außerdem die Asphaltierung der Verlängerung der Teilstraße, in diesem Zuge werden an den Gemeindestraßen auch notwendige Reparaturen ausgeführt. Nach den Asphaltierungen werden, wo erforderlich, die Markierungen auf den Gemeindestraßen erneuert.

c) Agglomerationsprogramm Rheintal
Thema einer Sitzung des Vereins Agglomerationsprogramm Rheintal war das Rheintal als „Fahrradtal“ (Velotal). Es sollten „Hotspots“ ermittelt werden, an denen Potentiale für Verbesserungen im Fahrradverkehr möglich sind. Bürgermeister Reinhold Eberle hat für Gaißau angeregt, die Radweganbindung ins Rheinholz zu verbessern, um mehr Besucher, insbesondere aus der Schweiz, vom PKW wegzubringen.

d) Generelles Projekt zu Rhesi
Zum Vorhaben Rhein-Erholung-Sicherheit (Rhesi) wurde im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung das generelle Projekt vorgestellt. Die Aufarbeitung des Projektes ist beeindruckend, die Stimmung zum Projekt ganz überwiegend sehr positiv.

e) Einmündung Riedgasse/L19
Die Gemeinde hat im Zuge eines Grundstücksverkaufs die Gelegenheit bekommen, bei der Einmündung der Riedgasse in die Hauptstraße (L19) Grund zu erwerben, um dort die Einmündung zu verbreitern und durch Vergrößerung des Radius zu verbessern. Die Verträge für die Grundablöse werden vorbereitet, die Vermessung ist erfolgt.

f) Oktoberfest des Musikvereins
Erneut geriet das Oktoberfest des Musikvereins zu einem sensationell gelungenen Ereignis, sehr gut besucht, mit bester Stimmung. Der Bürgermeister spricht dem Musikverein für die Veranstaltung ein großes Kompliment aus.

g) Seniorenausflug
Der diesjährige Seniorenausflug hatte Bad Wurzach zum Ziel, wo das Torfmuseum besichtigt wurde, einschließlich einer Fahrt mit der historischen Torfbahn. Bei gutem Wetter war es ein Ausflug bei bester Stimmung. Der Bürgermeister bedankt sich bei den Begleiterinnen für deren Engagement.

h) Teamsitzung Familieplus
Die Zertifizierung der Gemeinde Gaißau im Rahmen des Landesprogramms „Familieplus“ steht nun unmittelbar bevor. Im November wird aufgrund des Ergebnisses der Zertifizierung der Handlungsbedarf für Gaißau ermittelt. Die gemeindeinterne Nachfolge von Judith Lutz bei der Familieplus-Arbeit tritt Susanne Maierhofer an.

i) Rheinholzkiosk
Der Stromerzeuger des Rheinholzkiosks ist zu laut. In Abstimmung mit der Bezirkshauptmannschaft werden dort von Experten die erforderlichen Schallschutzmaßnahmen (Schallschutzhaube) vorgenommen.

j) Grabenverrohrung bzw. -öffnung
In der Frage der wünschenswerten Verrohrung von Grabenabschnitten im Ortsgebiet wurde vom Amtssachverständigen mitgeteilt, dass derartige Vorhaben sehr problematisch sind. Denkbar wäre eine Genehmigung, wenn im Ortsgebiet ein vergleichbarer verrohrter Graben im doppelten Ausmaß (doppelte Strecke) geöffnet werden würde. Eine derartige Reserve ist jedoch nicht vorhanden bzw wäre dies mit einem unverhältnismäßig hohen wirtschaftlichen Aufwand verbunden. Der infragekommende Graben im Bereich Weidenweg-Ofenstraße muss daher offen bleiben und soll vernünftig saniert werden. Die schadhaften Stellen im verrohrten Wasserverbandsgraben werden saniert, der Graben bleibt verrohrt.

k) Kanalsanierungsarbeiten
Die Sanierungsarbeiten am Schmutzwasserkanalnetz sind in vollem Gang, die Gemeinde ist mit den bisher ausgeführten Arbeiten sehr zufrieden. Bis Ende Oktober wird der 1. Sanierungsabschnitt abgeschlossen sein.

l) Fliegermuseum Altenrhein
Bei der Eröffnungsfeier für das neue Fliegermuseum am Flugfeld Altenrhein im kommenden Jahr wird es eine kleine Flugschau geben, welche im wesentlichen nur auf Schweizer Seite stattfinden wird. Der Bürgermeister wird sich bemühen, dass private Hubschrauberflüge als „Begleitgeschäft“ nicht stattfinden dürfen.

m) Seniorenausflug Rheinholz
Erneut war der Seniorenausflug für Gehbehinderte ins Rheinholz ein tolles Ereignis für alle Teilnehmenden. Der Bürgermeister dankt der Organisatorin Judith Lutz und allen Helfenden sowie Josef Schmidlechner für die Musik.

Punkt 2: Vergabe des Auftrags für Architekturleistungen Sportstätte Gaißau
Architekt Michael Achammer, Wettbewerbssieger für das Vereinshaus der neuen Sportstätte, hat sein Angebot für die Architekturleistungen vorgelegt. Das Angebot wurde von Gerhard Wimmersberger geprüft und für gut und schlüssig befunden.
Das Angebot wurde der Gemeindevertretung vorgelegt und vom Bürgermeister erläutert. Für das Gebäude beträgt das Honorar auf Grundlage der veranschlagten Baukostensumme € 51.390,61. Für die Planung der Nebenanlagen der Sportstätte beträgt das Honorar € 17.550,--. Nicht enthalten sind die Planungen für das Mobiliar, die Beleuchtung, die Statik, die Haustechnik sowie für die Gartengestaltung. Diese wurden bzw werden noch anderweitig vergeben. Für die Möblierung wird eine Standardlösung angestrebt, die Kosten dafür werden eher niedrig angesetzt.
Auf Antrag des Bürgermeisters vergibt die Gemeindevertretung den Auftrag für die Architekturleistungen für die neue Sportstätte einstimmig an Architekt Michael Achammer.

Punkt 3: Beschlussfassung über die Vereinsförderungen 2018
Im Vorfeld wurde der Gemeindevertretung eine Tabelle mit den Vereinsförderungen vorgelegt, die vom Bürgermeister eingehend erläutert wird.
Auf Nachfrage wird vom Bürgermeister erläutert, dass die Förderung des Naturschutzvereins Rheindelta über eine andere Schiene vonstatten geht und über die Gemeinden, die dort Mitglieder sind, erfolgt. Gleiches gilt für den Krankenpflegeverein. Der ebenfalls angesprochene Bienenzuchtverein am Bodensee ist kein Gaißauer Verein, dessen Förderung erfolgt jährlich auf Antrag des Vereins und durch Beschlussfassung im Gemeindevorstand.
Die Vereinsförderungen werden von der Gemeindevertretung, wie vorgelegt, einstimmig beschlossen.

Punkt 4: Beschlussfassung zur Ermächtigung zu Bargeldgeschäften
Auf Antrag des Bürgermeisters wird die neue Verwaltungsangestellte Vanessa Humpeler von der Gemeindevertretung einstimmig zu Bargeldgeschäften für die Gemeinde im Rahmen ihrer Verwaltungstätigkeit ermächtigt.

Punkt 5: Allfälliges
Es wird über die Vorbereitungen zum Brückenfest 2019 (Fahrradbrücke) berichtet: Als Termin ist Samstag der 29. Juni 2019 vorgesehen, als Motto „Beachparty“. Die benachbarte Gaißauer Gastronomie ist eingebunden und freut sich auf das Ereignis. Von Schweizer Seite wurde der Vorschlag gemacht, alle zwei Jahre ein Brückenfest zu veranstalten. Dies wird im Sinne eines guten Miteinanders über die Grenze hinweg positiv aufgenommen unter dem Vorbehalt, dass das Organisationsteam die damit verbundenen Arbeiten weiterhin übernimmt. Es wird ergänzt, dass die klingenden Vereine an dem Fest musikalisch mitwirken werden. Die Frage, ob die Brücke für die Dauer des Festes für den durchgehenden Radverkehr gesperrt werden sollte oder überhaupt gesperrt werden kann, soll geprüft werden. Eine Umleitung wäre allenfalls über die Straßenbrücke möglich, ist aber insbesondere aus Richtung Schweiz kompliziert. Jedenfalls ist eine Information an die zuständigen Stellen (Polizei) unabdingbar. Sicherheitspersonal ist für das Fest nicht erforderlich. Das Fest soll in einem guten Rahmen bleiben, Spirituosenausschank soll unterbleiben.
Es wird auf eine Absenkung im Asphalt im Bereich eines Schiebers auf der Sonnenfeldstraße/ Einmündung in die Hauptstraße hingewiesen. Dies wird lt. Bürgermeister vom Bauhof angeschaut.
Es wird darum gebeten, dass das Altenpflegeheim zuvor informiert wird, wenn die Feuerwehr vor der Einrichtung eine Übung durchführt, damit bei einigen Bewohnern ein Erschrecken vermieden werden kann.



 
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