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Bodenseeufer in Gaissau
 
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Auszug
aus der Verhandlungsschrift über die am 5. Oktober 2011 unter dem Vorsitz von Bürgermeister Reinhold Eberle abgehaltene Sitzung der Gemeindevertretung:

Punkt 1: Bericht des Bürgermeisters
a) Neue Mitarbeiterin im Kindergarten Margit Teubl
Seit dem 1. September 2011 versieht Margit Teubl aus Höchst ihren Dienst für die Gemeinde als Kindergartenhelferin. Sie hat sich bereits gut eingearbeitet.
b) Kinderflugtage in Hohenems
Bei den diesjährigen Kinderflugtagen in Hohenems konnte die Gemeinde Gaißau als Patin zwei Gaißauer Kindern mit Behinderungen und deren Müttern ein eindrückliches Flugerlebnis ermöglichen.
c) Ferienbetreuung
Zu der diesjährigen Ferienbetreuung wurden für die erste Woche 30, für die zweite nur 5 Kinder angemeldet, weshalb die zweite Woche ausgefallen ist. Mit ihren 5 Betreuern erlebten die Kinder wieder ein gutes, abwechslungsreiches und lustiges Programm.
d) Beschattungsanlage Rheinblickhalle
Inzwischen wurde in der Rheinblickhalle die langersehnte Beschattungsanlage installiert. An heißen Tagen hat sie beim Raumklima durch niedrigere Temperaturen schon Wirkung gezeigt, offensichtlich ist auch die Wirkung gegen das Blenden der Sonne. Auch für künftige Kultur- und Informationsveranstaltungen auf der Bühne im Sommer, wenn es draußen lange hell ist, wird die Anlage zur Verdunkelung einen erfreulichen Nutzen haben. Die Kosten sind im Rahmen der Angebote geblieben.
e) Beleuchtung, Energieverbrauch Blindenergie in öffentlichen Gebäuden
Ein ehemaliger Beruffschullehrer aus Hohenems, der zugleich Experte in Sachen Energieverbrauch ist, hat der Gemeinde angeboten, öffentliche Gebäude auf unnötigen elektrischen Energieverbrauch, die sogenannte „Blindenergie“, zu überprüfen und Einsparpotentiale aufzuzeigen. Dabei ist herausgekommen, dass das Einsparpotential in der Rheinblickhalle etwa 500 €, im Gebäude der ehemaligen Kläranlage 200-300 € pro Jahr beträgt. Aufgrund der Ergebnisse der Überprüfung wurden von der Gemeinde drei Fachfirmen beauftragt, ein Konzept und Angebot für eine Verbesserung der Beleuchtung und zur Energieeinsparung in der Rheinblickhalle (mit Barraum) vorzulegen.
f) Verordnung Verkehrskonzept
Die am 26. Juli 2011 ausgefertigte Verordnung über sämtliche Verkehrszeichen und Bodenmarkierungen ist von der Bezirkshauptmannschaft Bregenz am 1. September 2011 zustimmend zur Kenntnis genommen worden und nach der Kundmachungsfrist am 1. Oktober 2011 in Kraft getreten.
g) Schlussüberprüfung Verlängerung Teilstraße
Inzwischen hat die Schlussüberprüfung der Schmutzwasserkanal- und Trinkwasserleitungsverlängerungen im neuen Teilstück der Teilstraße stattgefunden. Da diese Infrastrukturmaßnahmen fianziell gefördert wurden, war die Prüfung sehr eingehend. Es wurde seitens des Prüfenden alles für in Ordnung befunden, die Zusage für nach der Endabrechnung ausstehende Fördermittel wurde erteilt.
h) Weitere Vorgangsweise „Dirtpark“
Betreffend den Radparcours „Dirtpark“ im Mittelwald haben die Eltern der Jugendlichen eine Möglichkeit gefunden, einen Verein zu gründen und eine Versicherung abzuschließen. Die Gemeinde Höchst, auf deren Gebiet das Gelände liegt, will dem Areal eine neue Nutzung zuschreiben und die entsprechenden behördlichen Bewilligungen für die Nutzungsänderung bei der BH Bregenz beantragen. Die behördlichen Bewilligungen vorausgesetzt soll dann mit dem Verein ein Pachtvertrag abgeschlossen werden, in dem alle Nutzungsmodalitäten geregelt sind.
i) Straßenbeleuchtung Ortseingang
Pünktlich zum Herbstbeginn sind am Gaißauer Ortseingang zwei neue Straßenlampen in Betrieb gegangen. Dadurch ist ein beleuchtungsmäßiger Lückenschluss zwischen dem Radweg von Höchst und dem Gaißauer Ortgebiet realisiert worden.
j) Ringverbindung Wasserleitung Hornstraße-Hofackerstraße
Aus Anlass eines Bauvorhabens wurden die Wasser-„Sackleitungen“ der Hofackerstraße und der östlichen Hornstraße durch eine 150-mm-Leitung miteinander verbunden. Dadurch wurde im betreffenden Ortsbereich eine spürbare Verbesserung der Wasserqualität und der Druckverhältnisse (Löschwasserversorgung) erreicht. Es ist daran gedacht, die nun verbundenen 80-mm-Leitungen in Horn- und Hofackerstraße bei künftiger Gelegenheit durch 150-mm-Leitungen zu ersetzen.
k) Kirchenrenovierung
Die Innenrenovierung der Kirche ist nun abgeschlossen. Der neue Anstrich, die abgebeizten bzw abgeschliffenen Holzelemente sowie die renovierten Figuren machen einen sehr schönen Eindruck. Der von der Gemeinde zugesagte finanzielle Zuschuss wird nach erfolgter Endabrechnung überwiesen.
l) Sozialsprengel
Die Steuerungsgruppe zur Vorbereitung der Gründung des „Sozialsprengels Rheindelta“ macht Fortschritte. Die Arbeiten und zu berücksichtigenden Interessen sind sehr umfangreich, aber für die Bürgerinnen und Bürger wird der übergreifende Sozialsprengel einen sehr großen Nutzen haben.
m) Abschiedsfeier Gebhard Hofer, neuer Gemeindesekretär Michael Hartenstein
Am 9. September fand in feierlichem Rahmen und mit zahreichen Gästen aus Gemeindevertretung, Vereinen sowie Politik und Verwaltung der Rheindeltagemeinden die offizielle Verabschiedung von Gemeindesekretär Gebhard Hofer statt, der mit dem 31.7.2011 in Pension gegangen ist. Bürgermeister Reinhold Eberle würdigt die langjährige Arbeit von Gebhard Hofer und begrüßt anschließend als neuen Gemeindesekretär den nun im 9. Jahr in der Gemeindeverwaltung tätigen Michael Hartenstein und gibt seiner Freude über die weitere künftige Zusammenarbeit ausdruck.
n) Abschiedsfeier mit den Schwestern Lucia und Andrea
Am 18. September wurden ihm Rahmen eines festlichen Gottesdienstes mit anschließender Agape die Schwestern Luzia und Andrea vom Gaißauer Kloster verabschiedet. Die Gemeinde Gaißau hat sich finanziell am Abschiedsgeschenk beteiligt, eine Pilgerreise für beide nach Assisi. Auf eigene Kosten könnnen die Schwestern von daran interessierten Personen begleitet werden, über die Modalitäten folgen noch weitere Informationen.
o) Autofreier Tag
Am diesjährigen Autofreien Tag (als Teil der Mobilitätswoche) wurden wie gewohnt in Gaißau zwei Autos verpackt und mit Luftballons versehen, eines beim „Kreuz“, das andere am Kesslerplatz. Außerdem hat Bürgermeister Reinhold Eberle Fahrradsattelschoner verteilt, was auf viel Aufmerksamkeit gestoßen ist.
p) Straßenmalen
Im Zusammenhang mit der Mobilitätswoche fand ein europaweites Projekt unter dem Titel „Blühende Straße“ statt, bei dem in Gaißau von Volksschülern die Kirchstraße mit Kreidefarben bemalt wurde. In einer Stunde wurden ca 300 m bemalt. Die ganze Aktion diente der Bewußseinsbildung bei Verkehrsteilnehmern, die Kinder hatten viel Spaß dabei.
q) Wasserrohrbruch bei der Kirche
Im neu asphaltierten Bereich der Einmündung der Sonnenfeldstraße in die Hauptstraße zwang ein Wasserrohrbruch dazu, die Straße wieder aufzuschneiden. Es gab keine Alternative dazu, die Stelle wurde von der ausführenden Firma jedoch wieder hervorragend geflickt.
r) Gehsteigverlängerung bei Herberts Imbißstube
Der bisher ungünstige Gehsteigabschluss im Bereich der Einmündung der Rheinstraße in die Hauptstraße konnte mit Einverständis des Grundnachbarn verlängert und verbreitert werden, sodass nun ein guter Abschluss vorhanden ist.
s) Vorstandssitzung Krankenpflegeverein
Auf der letzten Vorstandssitzung des Krankenpflegevereins Rheindelta wurde festgestellt, dass dieser sehr gut funktioniert und dass es eine gute Entscheidung gewesen ist, die drei Ortskrankenpflegevereine zusammenzulegen.
t) Jahreshauptversammlung Faschingszunft
Die Gaißauer Faschingszunft plant für 2012 einen Umzug in Gaißau. Die ursprüngliche Planung, einen neuen Faschingswagen herzurichten, wurde fallengelassen zugunsten des bisherigen, der frisch aufgemöbelt und repariert wird (Achse).
u) Gemeindeausflug
Der diesjährige Gemeindeausflug führte die Gemeindeangestellten auf die Insel Reichenau. Bei angenehmem Wetter und in kulturhistorisch bedeutendem Umfeld verbrachten alle einen herrlichen Tag. Eine Besonderheit und Zeichen der engen Verbundenheit im Rheindelta war, dass die Gaißauer in Reichenau vom Höchster Bürgermeister Werner Schneider empfangen und am Nachmitag zu gemütlicher Runde eingeladen worden sind.
v) Neue Mitarbeiterin im Bereich Bürgerservice
Sabine Schneider geht am 31.12.2011 in die wohlverdiente Pension. Die Stelle wurde zur Nachfolge ausgeschrieben, fast 60 Bewerbungen sind eingegangen. In einem sehr sorgfältigen Vorauswahlverfahren wurden fünf Berwerberinnen zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Unter den für Gaißau zu berücksichtigenden Kriterien wurde letztlich aufgrund ihrer Vorbildung Silvia Schnutt aus Gaißau ausgewählt, die am 1.11.2011 ihren Dienst antreten wird.
w) Tanzkurs
Derzeit findet im Barraum der Rheinblickhalle erneut ein Tanzkurs (Discofox) statt. Die Mindestzahl von 10 Paaren wurde erreicht, davon 6 Paare aus Gaißau. Ein Fortsetzungskurs ist im kommenden Jahr geplant.
x) Magnetfarbe in der Volksschule
Ein Neugestaltungswunsch der Direktorin für Wandpräsentationen in der Volksschule und ein Vorschlag des Malers Klaus Kreuzwirth erbrachte eine sehr elegante und schöne Lösung für die Präsentation von Bildern und Texten auf der Galerie der Volksschule: Auf den nun mit Magnetfarbe gestrichenen Wänden der Galerie, die oft in den Unterricht einbezogen wird, können ohne Mühe entsprechende Blätter angeheftet werden.
y) Verbesserung Brandschutz im Gemeindeamt/Kindergarten
Im Zuge eines zufälligen Gebäudeaufenthaltes hat der Brandschutzbeauftragte von Vorarlberg brandschutztechnische Mängel im Gemeindeamtsgebäude festgestellt, deren Beseitigung in der Folge von der BH Bregenz vorgeschrieben wurde. Größere Baumaßnahmen mussten nicht erfolgen, doch wurden Brandschutzmelder und eine neue, zeitgemäße Eingangstür mit Panikverschluss installiert. Damit sind alle vorgschriebenen Auflagen erfüllt.
z) Verbesserung Brandschutz Pokerraum
Ebenfalls aufgrund einer Vorschreibung der BH Bregenz wurden brandschutztechnische Auflagen in Zugangsbereich zum Raum des Pokervereins und zum Jugendraum erfüllt (Feuerlöscher, Tür mit Panikverschluss).
aa)Vortragsreihe Krebserkrankung – Vorsorge und Therapie
Von Oktober 2011 bis November 2012 finden in Gaißau, organisiert vom Sozialzirkel unter Federführung von Judith Lutz, Informationsveranstaltungen rund um das Thema Krebserkrankungen statt. Die Vortrags- und Informationsreihe, die im Rheindelta beworben wird, ist ein derart umfangreiches Angebot, wie es sonst nur in Städten möglich ist. Aufgrund hervorragender Kontakte von Judith Lutz konnten auf der einen Seite hochkarätige Referenten gewonnen werden, anderseits jedoch die Kosten (Honorare) im Rahmen gehalten werden. Als Sponsoren konnten die Julius Blum GmbH und die Raiffeisenbank gewonnen werden. Schon im Vorfeld hat Judith Lutz für diese Arbeit viel Anerkennung bekommen.
bb) Bäume schneiden bei der Rheinblickhalle
Im Herbst werden die Bäume im Bereich von Rheinblickhalle und Sportplatz, die sehr in die Höhe geschossen sind, von einer professionellen Firma zurückgeschnitten. Der Bauhof kann diese Arbeit, bei der auch ein Steiger eingesetzt werden muss, nicht leisten.
cc) Der Gaißauer
Der neue Gaißauer „Herbst“ ist pünktlich erschienen. Bürgermeister Reinhold Eberle dankt allen redaktionell Mitwirkenden für ihre Arbeit.

Punkt 2: Verhandlungsschrift über die Sitzung vom 6. Juli 2011
Die Verhandlungsschrift über die Sitzung vom 6. Juli 2011 wird ohne Einwand einstimmig genehmigt.

Punkt 3: Beschlussfassung über Ermächtigungen zur Durchführung von Bargeldgeschäften in der Gemeinde Gaißau
Personalveränderungen der letzten Zeit machten eine neue Beschlussfassung der Gemeindevertretung über Ermächtigungen zur Durchführung von Bargeldgeschäften erforderlich.
Die Gemeindevertretung ermächtigt auf Antrag von Bürgermeister Reinhold Eberle mit einstimmigem Beschluss die drei Gemeindeangestellten Sabine Schneider, Ingrid Emhofer und Michael Hartenstein zur Durchführung von Bargeldgeschäften für die Gemeinde Gaißau.

Punkt 4: Bericht über die Sitzung des Straßen-Wasser-Kanal-Ausschusses
Hauptthema der Sitzung war das eine Zustandsanalyse umfassende Kanalwartungskonzept, das vom Ingenieurbüro Adler erstellt wird. Gegenstand des Konzeptes war bisher das Hauptleitungsnetz und die im Grundwasser liegenden Hausanschlüsse. Hierzu wurden ja schon Fördermöglichkeiten ermittelt und ein Gemeindevertretungsbeschluss gefasst. Inzwischen wurden neue Förderungsrichtlinien beschlossen, die zur Förderung derartiger Konzepte die Erfassung aller Hausanschlüsse eines Kanalnetzes fordern. Damit wäre trotz Förderung eine enorme Kostensteigerung verbunden, weshalb der Ausschuss beschlossen hat, dass beim Ingenieurbüro erneut eine Kostenschätzung eingeholt werden soll. Auch geprüft werden soll die dann zu erwartende Fördersumme und eine ggf erforderliche Gebührenanpassung. Wenn alle Zahlen vorliegen, wird der Ausschuss erneut eine Empfehlung zur Beschlussfassung in der Gemeindevertretung abgeben.
Weitere Themen der Ausschussitzung waren:
Bezüglich der kanalmäßigen Anbindung des inzwischen parzellierten Grundstückes 494/1 an das Hauptkanalnetz werden hinsichtlich der Trasse noch Gespräche mit einem anrainenden Grundeigentümer geführt. Betreffend die gewünschte Radwegverbindung von diesem Grundstück in die Ofenstraße über die Privatstraße GSt-Nr 543 (Fuß- und Radwegverbindung Ofenstraße-Weidenweg) werden ebenfalls noch Gespräche mit den Eigentümern der genannten Privatstraße geführt.
Beim Wasserleitungsnetz müssen im Kreuzungsbereich Haupt-, Sonnenfeld- und Oberdorfstraße die Hauptschieber ausgetauscht werden, da diese – inzwischen ca 60 Jahre alt – nicht mehr funktionieren. Bei dieser Gelegenheit soll auch das in der Hauptstraße verlaufende Wasserleitungsstück zwischen den Hauptschiebern für die Sonnenfeld- und die Oberdorfstraße modernisiert werden. Genaue Modalitäten werden mit dem Ingenieurbüro Adler abgesprochen.
In der Gartenstaße bildet sich auf der Höhe des Grundstückes 414 nach Asphaltierungsarbeiten bei Regen eine große Wasserlache. Da in diesem Bereich eine weitere Asphaltierung einer Zufahrt geplant ist, will Bürgermeister Reinhold Eberle mit den Anrainern eine Gesamtlösung finden, die die Ableitung des Oberflächenwassers in einen Graben ermöglicht.
Bei der Einmündung der Straße „Im Pöschen“ in die Rheinstraße wird ein zweiter Verkehrsspiegel montiert.
Der Fahrradabstellplatz am Kesslerplatz macht insbesondere morgens einen überbelegten Eindruck. Eine Erweiterung des Fahrradständers wird aus optischen Gründen eher kritisch gesehen. Es soll beobachtet werden, inwieweit Fremdfahrräder dort Plätze blockieren. Sollten tatsächlich weitere Kapazitäten erforderlich sein, dann soll nach Meinung des Ausschusses jedoch der Fahrradständer ergänzt werden.

Punkt 5: Bericht über die Sitzung der Hafenkommission
Von ursprünglichen Überlegungen ausgehend, im Hafen Zoll eine bessere Einstiegstelle zu schaffen, wurde von einem Liegeplatzinhaber im Hafen Zoll in Absprache mit der Hafenkommission ein Angebot für eine Steganlage eingeholt. Im Ausschuss wurden Konzept (T-förmige Anlage) und Angebot der Steganalage aus Praktikabilitäts- und Kostengründen verworfen. Auch ortsbildmäßig fand der Entwurf kein Gefallen im Ausschuss. Denkbare parallel zu den Ufern verlaufende Steganlagen wurden aus Platz- und Kostengründen ebenfalls verworfen. Es soll nun im Ausschuss über eine kleine, aber wirksame und kostengünstige Einstiegstelle beraten werden.
Die Belegung der Gaißauer Bootsplätze wurde vom Hafenmeister überprüft. Unklarheiten werden direkt mit Liegeplatzinhabern durch Nachfragen der Verwaltung geklärt.
Der Letzte Stichsteg zwischen den Plätzen 83 und 84 im Hafen Wetterwinkel wird nochmals versetzt.
Bezüglich einer erneuten Anfrage für einen gewünschten Liegeplatztausch im Hafen Wetterwinkel wird im Ausschuss auf das im Frühjahr beschlossene Freiwilligkeitsprinzip verwiesen, da im Hafen WW die Platzkapazitäten für größere Boote weitgehend ausgereizt sind.

Punkt 6: Bericht über die Sitzung der Friedhofs-Arbeitsgruppe
Die Urnenwand wurde inzwischen errichtet. Bis Allerheiligen sollen alle Arbeiten im Außenbereich (Pflaster, Bänke, Bepflanzung usw) abgeschlossen sein.
Die Errichtung der Grabstätten an der Urnenwand macht eine Anpassung der Friedhofsordnung und der Friedhofsgebühren erforderlich. Die entsprechenden Entwürfe werden im Gemeindeamt erarbeitet und der Gemeindevertretung voraussichtlich im November zum Beschluss vorgelegt.
Erforderlich ist die Sanierung der alten Friedhofsmauer im Bereich Sonnenfeldstraße. Aus Denkmalschutzgründen wird die Sanierung in Abstimmung mit dem Diözesanbaumeister erfolgen.

Punkt 7: Vorstellung Erschließung ehemalige Forster-Grundstücke
Bürgermeister Reinhold Eberle präsentiert und erläutert einen ersten Entwurf einer künftigen Erschließung und Parzellierung der ehemaligen Grundstücke von Ludwig Forster. Angrenzende Bereiche sollen, falls möglich in das Konzept mit einbezogen werden, entsprechende Anfragen und Gespräche werden mit den Eigentümern geführt.
Aus allen Fraktionen der Gemeindevertretung wird aufgrund der Vernünftigkeit des Kozeptes Zustimmung signalisiert, was als positives Signal der Gemeindevertretung zur Kenntnis genommen wird.

Punkt 8: Allfälliges
Es wird angefragt, ob es denkbar ist, dass in Gaißau der Sperrmüll an der Straße abgestellt und dort abgeholt werden kann, sowie ob die Kosten in die Müll-Grundgebühr eingerechnet werden können. In der Diskussion darüber wird erläutert, dass man dies in Gaißau schon hatte, samt unangenehmen Begleiterscheinungen wie „Mülltourismus“ und „Sperrmüllnomadentum“, daher hat man auf das derzeitige System umgestellt. Eine Umlegung der Kosten auf die allgemeinen Müllgebühren wäre ungerecht denen gegenüber, die kaum oder nie Sperrmüllanfall haben.
Es wird nach dem Stand der Dinge betreffend gesponsorte Bänke gefragt, die im Ried Richtung See aufgestellt werden sollen. Bürgermeister Reinhold Eberle berichtet dazu, dass man sich der Sache angenommen hat und dass die Bänke im kommenden Frühjahr aufgestellt werden.
Es wird über die sehr erfolgreich angelaufene Schigymnastik berichtet. Ferner wird bezüglich der Veranstaltungsreihe zu den Krebserkrankungen die gute Zusammenarbeit mit der Österreichischen Krebshilfe hervorgehoben und auf die „Pink Ribbon-Tour“ der Österr. Krebshilfe verwiesen, bei der die Information über Brustkrebs im Mittelpunkt steht.
Unter Hinweis auf eine bettelnde Familie in Gaißau bestätigt Bürgermeister Reinhold Eberle, dass derartiges Betteln nicht erlaubt ist und berichtet, dass er in solchen Fällen eine Überprüfung durch die Polizei veranlasst.
Es wird auf verkehrsbehinderndes Wachstum von Büschen in der Fingstraße hingewiesen. Ferner wird von vielen auf der Straße parkenden Autos in der Teilstraße berichtet, was jedoch allgemein wegen der verkehrsberuhigenden Wirkung positiv bewertet wird, solange dadurch keine echten Verkehrsbehinderungen entstehen. Im Zusammenhang mit dem Thema „in die Straßen wachsende Büsche“ wird auch noch auf eine Stelle in der Sonnenfeldstraße hingewiesen. Bgm Reinhold Eberle wird den Bauhof bitten, sich im Dorf umzuschauen, Grundstückseigentümer werden dann direkt aufgefordert, ihrer Pflicht zum Zurückschneiden nachzukommen.



 
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