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Die Kirche in Gaissau
 
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Auszug
aus der Verhandlungsschrift über die am 5. Oktober 2016 unter dem Vorsitz von Bürgermeister Reinhold Eberle abgehaltene Sitzung der Gemeindevertretung.

1. Bericht des Bürgermeisters
a) 24 Stundenübung der Jungfeuerwehren Höchst, Fußach, Gaißau und Hard
Die gemeinsame Übung der Jungfeuerwehren war für alle Teilnehmenden erfolgreich und spannend. Sehr bemerkenswert war auch das große Publikumsinteresse vor dem die Jungfeuerwehren ihr Können unter Beweis stellten.
b) Seniorenmittagstisch
Am Seniorenmittagstisch haben diesmal 20 Personen teilgenommen. Wie immer war das gemeinsame Mittagessen eine gelungene, lustige Sache.
c) Exkursion Naturbiotope Gmeinerlöcher
Unter Federführung des Naturschutzvereins Rheindelta, Mag. Walter Niederer, wurde eine Exkursion zu den „Gmeinerlöchern“ im Rheinvorland durchgeführt. Dabei wurden der ökologische Zustand des Biotops und Möglichkeiten zu dessen Verbesserung erläutert. Angestrebt wird zur Biotopverbesserung u.a. eine Verbindung der Gewässer mit dem Alten Rhein sowie eine Ausbaggerung. Auch die Frage der Finanzierung wurde erörtert, diese könnte im Rahmen eines Interreg-Projektes (bis Ende 2018) erfolgen, wobei die Kosten dann ganz überwiegend vom Staat (Land, Republik, EU) übernommen werden würden. Entsprechende Vorbereitungen sind im Gange, die Anrainer werden über die Maßnahmen informiert.
d) Sitzung der Konkurrenzverwaltung
Thema der Sitzung war der Baurechtsvertrag für den Grenzkiosk in Höchst und damit zusammenhängende Grundtausche.
e) Jubiläumsfeier 170 Jahre Musikverein Gaißau
Zu einer ausgesprochen schönen, gut besuchten und erfolgreichen Feierlichkeit geriet die dreitägige Jubiläumsfeier zum 170-jährigen Bestehen des Musikvereins Gaißau, bestehend aus Oktoberfest, Rheindelta-Musikfest mit Umzug, feierlicher Messe mit Fahnenweihe und Frühschoppen… Der Bürgermeister dankt dem Musikverein herzlich und lobt die bis ins Detail gehende perfekte Organisation.
f) Ausflug für Gehbehinderte ins Rheinholz
Aufgrund ungünstiger Witterungsverhältnisse wurde der Ausflug für Gehbehinderte bereits vom Sommer auf den Herbst verschoben und konnte dann endlich an einem herrlichen Tag für 50 Personen, die ansonsten nicht mehr ins Rheinholz bzw zum Rheinspitz kommen könnten, durchgeführt werden. Der Bürgermeister dankt allen Helferinnen und Helfern, Mitwirkenden und Begleitern sowie dem Rheinholzkiosk für die Ermöglichung dieser Veranstaltung.
g) Herbstfest auf dem Klosterplatz
Ebenfalls bei schönem Wetter fand auf dem Klosterplatz das Herbstfest des Pflegeheims statt, das nicht nur von Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern, sondern auch von Leuten aus dem Dorf gut besucht war.
h) Vorbereitung Brückenfest
Am 22. Oktober findet auf dem Gaißauer Postplatz das Brückenfest zum Jubiläum der Straßenbrücke Gaißau-Rheineck statt. Die Vorbereitungen dafür laufen, das Programm steht. Beworben wird die Veranstaltung mit Flugblättern, im Gemeindeblatt und Werbeträgern im Bus und der Raiba.
i) Wahlverschiebung Bundespräsidentenwahl
Die verschobene Wiederholung der Stichwahl zum Bundespräsidenten findet am 4. Dezember statt. Die Vorbereitungen dafür sind schon angelaufen. Nicht verantwortlich waren die Gemeinden dafür, dass trotz der bekannten Terminverschiebung noch Wahlausweise für den ursprünglichen Termin am 2. Oktober versendet worden sind.
j) Verbesserung der Übergangssituation über die L19 beim Zollamt
Schon längere Zeit wird über Möglichkeiten zur Verbesserung der Übergangssituation über die Hauptstraße beim Zollamt beraten. Gemeinsam mit dem beauftragten Fachplanungsbüro sowie einem Vertreter des Landes fand nun eine Besprechung statt, aufgrund deren Ergebnis ein Plan ausgearbeitet wird. Dieser Plan wird dem Straßen-Wasser-Kanalausschuss zur Beratung und dann der Gemeindevertretung zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Finanzierung soll zu mindestens 70% durch das Land erfolgen. Es wird davon ausgegangen, dass an diesem Übergang in absehbarer Zeit Verbesserungen umgesetzt werden können.
k) e5-Netzwerktreffen
Vertreter der e5-Gemeinden kamen zu einem Netzwerktreffen in Hard zusammen, wo am Beispiel der „Wirke“ eine vorbildliche Quartiersentwicklung im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Energetik erläutert wurde.
l) Bauausschusssitzung
Thema der Bauausschussitzung war die Sanierung der Rheinblickhalle, insbesondere die Bewertung der abgegebenen Angebote für die einzelnen Gewerke.
m) Asphaltierung und Straßenbeleuchtung Im Feld
Die Asphaltierung der Straße „Im Feld“ soll, das hat eine Besprechung der Beteiligten ergeben, in der zweiten Novemberhälfte erfolgen. In diesem Zuge soll auch die Straßenbeleuchtung errichtet werden.
n) Kinderrestaurant
Vor vier Jahren nahm das „Kinderrestaurant“ in der Volksschule seinen Anfang im Rahmen eines „Kinderrechte“-Seminars. Das Kinderrestaurant wird von den begeisterten Kindern zehn mal im Jahr abgehalten. Nachdem die bisherige Betreuerin diese Arbeit nicht mehr leisten kann, ist eine personelle Lösung gefunden worden, die die Fortsetzung dieses sinnvollen und erfolgreichen Projektes ermöglicht.
o) Altmaterialsammlung der Feuerwehr
Zwar wurde bei der Herbstsammlung etwas weniger Material (Papier und Altmetall) gesammelt, dennoch war die Aktion wieder erfolgreich. Der Bürgermeister dankt der Feuerwehr für ihr Engagement.
p) Seniorenausflug
Der diesjährige Seniorenausflug führte durch den Bregenzerwald nach Bludenz, wo die Fohrenburg-Brauerei besichtigt wurde. Die sehr gelungene Veranstaltung hatte 105 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
q) Familieplus
Das Landesprogramm „Familieplus“ ist als Gütesigel für ein „Mehr an Familienfreundlichkeit“ ins Leben gerufen worden. Bei Teilnahme werden Gemeinden entsprechend ihrer Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit zertifiziert. Derzeit ist in Diskussion, ob die drei Rheindeltagemeinden eine gemeinsame Region bilden sollen. Für Gaißau bereitet der Sozialausschuss das Thema auf, einen Beitritt müsste die Gemeindevertretung beschließen.
r) Sportplatz
In Vorbereitung ist der Flächenerwerb für den Neubau der Sportstätte. Ebenfalls in Vorbereitung sind die Pläne für die Umwidmung der Flächen, womit ein professionelles Raumplanungsbüro befasst wird.

2. Vergabe eines Gewerkes zur Errichtung des Kinderhauses - Baugerüst
Der Gemeindevertretung wurde die Angebotsprüfung der Flatschacher Bauprojektleitung vorgelegt. Insgesamt wurden drei Angebote abgegeben. Als Billigst- und Bestbieter wurde die Firma Brunner GmbH ermittelt mit einer Angebotssumme von € 21.307,75 netto.
Auf Antrag des Bürgermeisters beschließt die Gemeindevertretung einstimmig, dem Vergabevorschlag zu folgen, und vergibt die Gerüstarbeiten bei der Errichtung des Kinderhauses der Firma Brunner GmbH.

3. Beratung, Beschlussfassung über die Vergabe von Arbeiten zur Sanierung der Rheinblickhalle
Nachdem die Sanierung der Rheinblickhalle nun schon einige Jahre im Gespräch bzw geplant ist, kann nun nach einer eingehenden Bestandaufnahme durch Bausachverständige der Startschuss für die Sanierungsarbeiten gegeben werden. Insgesamt werden von den Sachverständigen folgende Sanierungsmaßnahmen vorgeschlagen:
Im Sockelbereich der Rheinblickhalle wurden zwei Sondiergrabungen gemacht. Dabei wurde festgestellt, dass bis in eine Tiefe von ca. 80 cm rund um die Rheinblickhalle aufgegraben werden muss, damit in diesem Bereich teilweise eine neue Isolierung angebracht werden kann. Ebenfalls muss dieser Bereich gegen Feuchtigkeit und Nässe abgedichtet werden.
Was die verputzte Fassade angeht, wird eine lediglich punktuelle Sanierung von Rissen nicht als dauerhafte Lösung angesehen. In die gesamte Fassade muss ein neues Netz eingespachtelt und danach dann ein neuer Verputz aufgetragen werden.
Ebenfalls sanieren bzw. reinigen muss man die Sichtbetonflächen. Nach der Reinigung sollten die Flächen hydrophobiert (lasiert) werden.
Die Eingangstüren müssen ebenfalls neu gestrichen werden. Hier soll der Bauausschuss noch eine Entscheidung wegen der Farbe treffen
Die Dachuntersichten sind teilweise in einem morschen Zustand. Diese müssen ersetzt und neu gestrichen werden. Die Stirnbretter sollten mit einem Blech verkleidet werden.
Das Dach wurde vom Dachdecker begutachtet und als noch sehr gut beurteilt. Hier besteht nur ein sehr geringer Reparaturbedarf. Auch die Fenster und die Dachverglasung sind in einem einwandfreien Zustand.
Im Zuge der Bestandsaufnahme wurde für die Rheinblickhalle ein Gebäudeausweis (Energieausweis) erstellt. Dabei wurde vom ausstellenden Bauphysiker auch die Sinnhaftigkeit einer thermischen Verbesserung der Gebäudehülle untersucht. Nach Aussage des Bauphysikers ist die Rheinblickhalle für ihr Alter in einem sehr guten Zustand. Er sieht keinen Handlungsbedarf für eine zusätzliche thermische Verbesserung in der Außenhülle (Fassadendämmung, neue Fenster) gegeben, was auch wirtschaftlich begründet ist – die Kosten für Maßnahmen von thermischen Verbesserungen an der Gebäudehülle würden sich nicht amortisieren.
Aufgrund der Beurteilung des Sanierungsbedarfs und der Prüfung der aufgrund klarer Leistungsvorgaben eingeholten Angebote durch die Sachverständigen wurden vom Bauausschuss folgende Vergabevorschläge für die erforderlichen Maßnahmen gemacht (die Zusammenstellungen wurden der Gemeindevertretung in tabellarischer Form vorgelegt):
a) Erdarbeiten
Auf vier Einladungen zur Angebotsabgabe sind drei Angebote eingegangen. Best- und Billigstbieter ist die Lutz Bau GmbH, Gaißau, mit einer Angebotssumme von € 21.076,71 netto.
b) Spenglerarbeiten
Auf zwei Einladungen zur Angebotsabgabe ist ein plausibles Angebot eingegangen von der Spenglerei Nagel, Höchst, mit einer Angebotssumme von € 12.438,89 netto.
c) Dachdeckerarbeiten
Für die nur in geringem Ausmaß erforderlichen Dachdeckerarbeiten wurde die Firma Willi Blum, Höchst, zur Angebotsabgabe eingeladen. Die Angebotssumme beläuft sich auf € 1443,00 netto.
Für zusätzliche Arbeit für die Gerüstung, Ziegel abdecken und wieder einhängen sowie diverse Regiearbeiten werden von der Fa Willi Blum € 1500,00 netto veranschlagt.
d) Malerarbeiten
Auf zwei Einladungen zur Angebotsabgabe ist ein plausibles Angebot eingegangen von der Firma Bösch, Höchst, mit einer Angebotssumme von € 6436,00 netto.
e) Verputzarbeiten und Gerüst
Für die Verputzarbeiten und das Gerüst sind auf drei Einladungen hin je zwei Angebote eingegangen. Als Best- und Billigstbieter wurde insgesamt die Firma Manfred Brunner, Höchst, ermittelt. Die Angebotssumme beträgt für das Gerüst € 9975,00 netto und für die Verputzarbeiten € 74.308,05 netto.
Die Gesamtkosten für die Außen-Sanierungskosten betragen netto € 127.177,65. Für Unvorhergesehenes werden brutto € 20.000 vorgesehen.
Auf Antrag des Bürgermeisters beschließt die Gemeindevertretung einstimmig, den Vergabevorschlägen en bloc zu folgen und die Arbeiten entsprechend zu vergeben mit der vorgenannten Angebots-Gesamtsumme von netto € 127.177,65.

4. Allfälliges
Es wird die missbräuchliche Verwendung der Hundekotstation am Nollen zur Restmüllentsorgung angesprochen. Da diese Station auf Höchster Gemeindegebiet liegt will der Bürgermeister dies mit Höchst besprechen.

 

 



 
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