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Die Kirche in Gaissau
 
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Auszug
aus dem Protokoll der Sitzung der Gemeindevertretung am 7. März 2012

1. Bericht des Bürgermeisters
a) Sitzung Naturschutzverein Rheindelta
Themen der Sitzung waren der Rechnungsabschluss 2011 sowie das Vernässungsprojekt für Streuewiesen im Naturschutzgebiet Rheindelta, Bereich Fußach, das nach 15 Jahren Planung und Vorbereitung nun zur Ausführung kommt.
b) Blutspendeaktion
Mit 125 Spendern wurde bei der diesjährigen Blutspendeaktion des Roten Kreuzes in Gaißau ein sehr gutes Ergebnis erzielt.
c) Vortragsreihe „Gsundheit in Gaißau“ - Darmkrebsvorsorge
Der Vortrag war sehr gut besucht, die Zuhörerinnen und Zuhörer konnten wertvolle Informationen nach Hause mitnehmen.
d) Überreichung von Zertifikaten an e5-Gemeinden
Alle 3 Jahre werden die e5-Mitgliedgemeinden auf energieeffiziente Maßnahmen und Projekte hin zertifiziert. Für Gaißau war die Teilnahme an der Zertifizierungsveranstaltung schon jetzt interessant, um effektive, finanzierbare Projekte kleinerer Größenordnung kennenzulernen.
e) Kinderfasching
Der diesjährige Kinderfasching war wieder eine tolle Veranstaltung mit guter Stimmung. Der Bürgermeister richtet einen Dank und ein Kompliment an die Faschingszunft.
f) Rosenmontags-Seniorenkränzle
Das von Gemeinde und Pfarre organisierte Rosenmontags-Seniorenkränzle war ebenfalls wieder eine gelungene Veranstaltung mit tollem Programm und sehr schöner Stimmung. Der Bürgermeister dankt allen freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie den aufgetretenen Gruppen und Einzelpersonen.
g) Funkenwochenende / Funkenbrauch-Ausstellung in der Volksschule
Die Funkenparty war ein tolles Fest mit guter Stimmung. Der Funken hat sich in diesem Jahr aus frosttechnischen Gründen geneigt, bis zum Anzünden jedoch gehalten, ist dann nach viereinhalb Minuten jedoch brennend umgestürzt. Der Bürgermeister hebt in diesem Zusammenhang das sehr verantwortliche Verhalten der Funkenzunft hervor.
In der Volksschule fand parallel zum Funkenwochenende eine von den Schülern stark beachtete Ausstellung zum Funkenbrauch statt, die von der Funkenzunft zusammengestellt wurde.
h) Abnahme Brandschutz im Gemeindeamtsgebäude
Nach weiteren Vornahmen erforderlicher Verbesserungen und Ergänzungen wurde das Gemeindeamtsgebäude von der Bezirkshauptmannschaft nun abschließend brandschutztechnisch abgenommen.
i) Sitzung des Krankenpflegevereins Rheindelta
Themen der Sitzung waren u.a. die ersten (positiven) Erfahrungen mit dem neu angeschafften batteriebetriebenen Einsatzfahrzeug. Die Finanzierung des Fahrzeugs ist durch die Förderung ausgeglichen. Die Arbeit des Vereins läuft ohne Probleme.
j) Vortragsreihe „Gsundheit in Gaißau“ - Lesung Schlingensief
Leider nicht gut besucht war die im Rahmen der Gesundheits-Vortragsreihe des Sozialzirkels angebotene Lesung von Hubert Dragaschnig aus dem Tagebuch einer Krebserkrankung von Christof Schlingensief „So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein“. Die Veranstaltung selber war für die Teilnehmer ein sehr eindrückliches Hörerlebnis.
k) Vergabe der EDV Betreuung
Nach der Pensionierung des langjährigen EDV-Betreuers der Gemeinde wurden von drei kompetenten Firmen Angebote für die Nachfolge eingeholt. Die Gemeinde hat sich für eine Firma entschieden, die aufgrund der Beschäftigung eines Mitarbeiters aus Gaißau ein besonders zugeschnittenes Angebot machen konnte. Eine erste Bestandsaufnahme hat bereits einigen Verbesserungsbedarf ergeben, der derzeit umgesetzt wird.
l) Überlegung zur Attraktivität des Bürgerservices
Im Gemeindeamt finden derzeit Überlegungen zur Verbesserung des Angebotes für den Bürgerservice durch Einführung eines Dienstleistungstages in der Woche mit Öffnungszeiten für den Parteienverkehr bis 18.00 Uhr statt. Genaueres wird demnächst entschieden.
m) Schitag in Schetteregg
Unerwartet gutes Wetter mit strahlendem Sonnenschein bescherte den ca 120 Teilnehmern am diesjährigen Gaißauer Schitag in Schetteregg ein eindrückliches Erlebnis bei bester Stimmung.

2. Beschlussfassung über die Einleitung eines Umlegungs- und Umwidmungsverfahrens betreffend ehemalige Forster-Grundstücke
Bereits im Vorfeld der Sitzung wurde den Fraktionen die geplante Aufteilung bzw Umlegung der Grundstücke im Bereich zwischen Roßstand, Eichenweg und Rheinstraße zur Kenntnis gebracht. Bürgermeister Reinhold Eberle stellt den Entwurf erneut vor und erläutert dazu: Die Grundaufteilung des weitläufigen Areals stellt eine Mischung aus Grundstücken für Einfamilienhäuser von ca 500 bis 1000 m2 dar, wobei die größeren Grundstücke als „Generationsgrundstücke“ angesehen werden, die in der Zukunft eine weitere Verbauung und Verdichtung erlauben. In den aktuellen Umlegungsplan, der für die Umsetzung vertraglich abgesichert werden wird, wurden nicht nur die Forster-Grundstücke einbezogen, sondern auch Grundstücke von anderen Interessierten. Dadurch wird eine sinn- und planvolle Erschließung eines großen Areals möglich. Die Gemeinde verwirklicht durch die Beteiligung an Teilen der Kosten der Errichtung der Erschließungsstraße die Fuß- und Radwegverbindung Im Roßstand-Rheinstraße, wobei sie auch einen Teil der bisherigen Wegparzelle 720/2 in die neue Erschließungsstraße mit einbringt. Die bisherige Erschließung „Im Feld“ wird zum großen Teil aufgelassen, die davon betroffenen Anlieger werden an die neue Erschließungsstraße angebunden. Gewidmet ist das von der Umlegung betroffene Areal derzeit zum Teil als Baufläche-Wohngebiet, zum Teil als Bauerwartungsfläche-Wohngebiet. Die Diskussion des Entwurfs ergibt ein durchweg positives Stimmungsbild. Auf Antrag des Bürgermeisters beschließt die Gemeindevertretung einstimmig, dass die Gemeindeverwaltung das Umlegungs- und Umwidmungsverfahren für das betreffende Areal einleiten soll.

3. Bericht über:
a) den Rechnungsabschluss 2011 des Standesamtsverbandes Höchst
b) den Rechnungsabschluss 2011 des Staatsbürgerschaftsverbandes Höchst
c) den Voranschlag 2012 des Standesamtsverbandes Höchst
d) den Voranschlag 2012 des Staatsbürgerschaftsverbandes Höchst
Bürgermeister Reinhold Eberle bringt der Gemeindevertretung die unter a)-d) genannten Abschlüsse und Voranschläge zur Kenntnis und erläutert diese anhand einer allen Mitgliedern vorliegenden Tabelle.

4. Beschlussfassung über ein Kanalwartungskonzept
Die Beschlussfassung sollte schon bei der letzten Sitzung erfolgen, wurde jedoch wegen einer kurzfristig nochmal erfolgten Änderung der Förderrichtlinien des Landes und bis zum Vorliegen einer neuen Kostenschätzung erneut verschoben. Nun liegt für die von der Gemeinde gewünschte und teilweise förderbare Untersuchungsvariante – die gesamte öffentliche SW-Kanalisation sowie sämtliche im Grundwasserniveau befindlichen Privatanschlüsse sollen auf Schäden untersucht werden – eine Kostenschätzung des planenden Ingenieurbüros in Höhe von rund € 131.600 vor, wovon 40% gefördert werden. Nach Beschlussfassung werden die eigentlichen Arbeiten noch ausgeschrieben und dann – nach Vorlage und Beschlussfassung der Gemeindevertretung – vergeben. Mit den Arbeiten soll in diesem Sommer begonnen werden (Grundwasserhochstand), bis im Herbst 2012 sollen die Untersuchungen abgeschlossen sein. Der Straßen-Wasser-Kanal-Ausschuss hat die Durchführung der Maßnahme einstimmig empfohlen. Auf Antrag des Bürgermeisters beschließt die Gemeindevertretung einstimmig, das Kanalwartungsprojekt in die Wege zu leiten.

5. Bericht über die Sitzung des Bauausschusses
Gegenstand der Beratung war die Sanierung der Rheinblickhalle, wofür folgender Fahrplan festgelegt wurde: Bis Sommer 2012 Ermittlung von Grundlagen für den Sanierungsbedarf und die energetische Sanierung, anschließend Ausschreibung und Vergabe sowie Durchführung der Arbeiten im Herbst.

6. Bericht über die Sitzung zur Vorbereitung des Jugendbeteiligungstages
Die Obfrau des Jugendausschusses berichtet über die abschließende Vorbereitungssitzung zur Durchführung des Jugendbeteiligungstages am 17. März in der Rheinblickhalle sowie über das vorgesehene Programm.

7. Bericht über die Sitzung des Sportausschusses
Der Obmann des Sportausschusses berichtet über die Sitzung des Sportausschusses am 23. Februar, bei der die Vision für eine neue Sportanlage sowie die BMX-Strecke im Mittelwald Gegenstände der Beratung waren.
Raumplaner Georg Rauch hat für den im räumlichen Entwicklungskonzept vorgesehenen Standort einer Sportanlage am Ortseingang eine Planung vorgelegt, die, so der Ausschuss, „Hand und Fuß“ hat. Bis zur nächsten Sitzung im Mai soll vom Raumplaner noch eine Alternativplanung, ein Vorschlag für die Verkehrsanbindung sowie eine erste Kostenschätzung vorgelegt werden.
Hinsichtlich des von Jugendlichen gewünschten BMX-Parcours „Dirt Park“ im Mittelwald berichtet der Obmann des Sportausschusses über Fortschritte. Bürgermeister Reinhold Eberle ergänzt, dass er zwar zuversichtlich ist, dass das Projekt bald verwirklicht werden kann, dass jedoch die Behördenverfahren auch Zeit beanspruchen.

8. Allfälliges
Es wird angefragt, ob auf der Gemeinde etwas über eine Vermessung der Telekom im Ortsgebiet bekannt ist. Dies wird vom Bürgermeister verneint, mutmaßlich führe die Telekom eine Vermessung ihrer Einrichtungen durch.
Es wird von massiven Frostschäden an Gemeindestraßen berichtet. Laut Bürgermeister Reinhold Eberle werden Schäden erforderlichenfalls repariert, wenn ohnehin nächste Asphaltierungsarbeiten anstehen.
Es wird wegen einer Aufschüttung im Bereich zwischen Entenbad und den anschließenden Feuchtgebieten nachgefragt. Bürgermeister Reinhold Eberle erläutert dazu, dass die geringfügige Aufschüttungsmaßnahme in Absprache mit dem Naturschutz gemacht worden ist, um u.a. eine Verbesserung der Besucherlenkung (Verhinderung der Entstehung von Wegverbreiterungen) zu erreichen.



 
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