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Energieeffizienz – Gaißau mit zwei „e“ zertifiziert

Am 27. November 2014 war es schließlich soweit: Gemeinsam mit der ebenfalls erstmalig zertifizierten Gemeinde Höchst erfuhr das e5-Team der Gemeinde Gaißau auf dem Zertifizierungs-Event des Energieinstitutes das von einer unabhängigen Kommission festgestellte Ergebnis der Bewertung in Sachen Energieeffizienz: Gaißau wurde mit zwei „e“ ausgezeichnet. Neben Gaißau und Höchst erhielten auf der Veranstaltung, die in der Fachhochschule Dornbirn stattfand, acht weitere Städte und Gemeinden, die schon länger im e5-Programm sind, ihre Auszeichnung.

Alle vier Jahre prüft eine unabhängige Kommission die von den e5-Gemeinden erreichte Energieeffizienz. Unter die Lupe genommen werden die Themen öffentliche Gebäude, Ver- und Entsorgung, Mobilität, Raumplanung, Organisation und Kooperation. Je nach erreichten Punkten erhalten die Gemeinden zwischen einem und fünf „e“. Gaißau ist im Jahr 2011 gemeinsam mit Höchst dem e5-Programm beigetreten, beide Gemeinden erhielten gleich beim ersten Anlauf sehr gute zwei „e“.
In dem Audit-Bericht zu Gaißau wurde hervorgehoben, dass die durch das Straßenbeleuchtungscontracting eingesparten Mittel in die ökologische Stromversorgung von Gebäuden und Anlagen der Gemeinde reinvestiert wurden.
In die Bewertung weiters eingeflossen sind insbesondere die bisherigen Aktivitäten der Gemeinde zur genauen Erfassung und Analyse des Energieverbrauches in den Gemeindegebäuden sowie die Arbeit im Schulprojekt „Wir sparen Energie“ (WiSE). Ebenso wurden die erfolgreichen Bemühungen der Gemeinde zur Schaffung eines innerörtlichen Fuß- und Radwegenetzes sowie das Engagement und der anhaltende Erfolg der Gaißauerinnen und Gaißauer beim Fahrradwettbewerb gewürdigt.

Der Obmann des Energieinstituts Vorarlberg, Landesrat Erich Schwärzler, zeigte sich beim e5-Event vom Einsatz aller Beteiligten beeindruckt: „Das e5-Programm ist spürbar in der gesamten Bevölkerung angekommen. Den Weg zur Energieautonomie 2050 ebnen die Bürgermeister und Energieteams mit außergewöhnlichem Engagement. Die Bürger der e5-Gemeinden gestaltet diesen verstärkt mit und machen ihn sichtbar. Das hat Vorbildwirkung.“ Schwärzler kündigte an, dass die e5-Familie durch den Beitritt weiterer Gemeinden weiter wachsen wird.

Auch Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser bedankte sich bei den Vertretern der e5-Gemeinden: „Die e5-Gemeinden leisten einen wichtigen Beitrag, die Lebensqualität und die Wirtschaft im Land zu sichern. Auf kommunaler Ebene gelingt es den e5-Teams gemeinsam mit den Bürgern auf beeindruckende Weise, mit zahlreichen Aktivitäten die Ziele der Energieautonomie umzusetzen.“

Die Begeisterung der jungen Generation für „e5“ im Rahmen von Schulprojekten wird auch weiterhin ein Schwerpunkt des Gaißauer e5-Teams sein. Darüber hinaus werden nächste Schwerpunkte der weiteren e5-Arbeit in Gaißau die Themen Energieberatung, energetisch-ökologische nachhaltige Standards bei Gemeindeneubauten und im Beschaffungswesen, der weitere Ausbau der Energiebuchhaltung (bereits in Arbeit) sowie eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit zur Hilfestellung z.B. in den Bereichen Energieeffizienz von Privatgebäuden (Effizienz Heizung/Tag der offenen Heizraumtür, Wärmedämmung, Solaranlagen-Check) sowie beim Wassersparen sein.

Die Gemeinde bedankt sich beim gesamten e5-Team für dessen nicht selbstverständliches Engagement.



 
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