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Heizkostenzuschuss 2021/22

1. Antragstellung und Ausbezahlung:
Der Heizkostenzuschuss kann vom 18. Oktober 2021 bis 15. Februar 2022 persönlich im Gemeindeamt beantragt werden.
Sollte es Ihnen nicht möglich sein, den Antrag persönlich abzugeben, so können Sie den Heizkostenzuschuss über das digitale Formular per Mail anfordern.
» digitaler Antrag Heizkostenzuschuss

Für Personen (Haushalte), die Unterstützung aus der offenen Mindestsicherung/Sozialhilfe für den Lebensunterhalt oder Wohnbedarf erhalten oder einen solchen Anspruch während der Aktionsperiode erwerben, kann von der
Bezirkshauptmannschaft auf Antrag einmalig ein Heizkostenzuschuss in Höhe von € 150,00 gewährt werden.

Personen, die in Wohngemeinschaften, Heimen oder ähnlichen Einrichtungen der freien Wohlfahrtsträger untergebracht sind, haben keinen Anspruch auf den Heizkostenzuschuss. Dies betrifft auch Personen, die in Grundversorgungsquartieren untergebracht sind. Weiters darf bei privaten Wohngemeinschaften der Heizkostenzuschuss nur einmal ausbezahlt werden, allenfalls kann dieser aufgeteilt werden auf die Mitglieder der Wohngemeinschaft.

2. Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen:
a) Einkommen
Die Höchstgrenze des monatlichen Nettohaushaltseinkommens darf maximal betragen:
2.aa) bei einer alleinstehenden Person netto € 1.279,--,
3.bb) bei Ehepaaren, Lebensgemeinschaften oder sonst zwei in einem gemeinsamen Haushaltlebenden
 erwachsenen, nicht familienbeihilfebeziehenden Personen netto € 1.960,--,
4.cc) bei einer alleinerziehenden Person mit einem Kind netto € 1.566,-- und
5.dd) zuzüglich zu bb) und cc) bei jeder weiteren Person im Haushalt
(insbesondere Kinder) höchstens netto € 220,--.

Nicht als Einkommen gelten
a)Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge
b)Studienbeihilfen
c)Pflegegelder
d)Zuschüsse im Rahmen der Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung oder sonstiger ambulanterPflege
e)Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz
f)Einmalzahlungen in Höhe von € 450,00 an arbeitslose Personen, die zwischen Mai undAugust 2020 zumindest 60 Tage lang Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe bezogen haben
g)Grundrenten für Beschädigte nach dem Kriegsopferversorgungs- und
Heeresversorgungsgesetz
h)Sonderzahlungen (13. und 14. Monatsgehalt)
i)Spesenersätze, Diäten, Kilometergeld

Alle anderen Einkünfte gelten als Einkommen (auch Miet- und Pachteinkünfte) und sind durch aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) zu belegen.

b) Vermögen
Die Vermögenssituation bleibt gänzlich außer Betracht.

3. Höhe des Heizkostenzuschusses:
Pro Person/Haushalt darf für die gesamte Heizperiode ein Zuschuss in Höhe von einmalig € 270,00 gewährt werden. Auch bei allfälligen Wohnungswechseln während des Aktionszeitraumes ist der Zuschuss nur einmal zu gewähren.
Für Personen, die Anspruch auf Mindestsicherungs-/Sozialhilfeleistungen haben, gilt hinsichtlich der Höhe des Zuschusses für den gesamten Aktionszeitraum Punkt 1.

Für weitere Fragen wenden Sie sich gerne an den Bürgerservice unter Tel. 05578 711 17.



 
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