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Heizkostenzuschuss 2020/21

1. Antragstellung und Ausbezahlung:
Der Heizkostenzuschuss kann vom 12. Oktober 2020 bis 19. Februar 2021 persönlich im Gemeindeamt beantragt werden.
Sollte es Ihnen nicht möglich sein, den Antrag persönlich abzugeben, so können Sie den Heizkostenzuschuss über das digitale Formular per Mail anfordern.
» digitaler Antrag Heizkostenzuschuss

Für Personen (Haushalte), die Unterstützung aus der offenen Mindestsicherung/Sozialhilfe für den Lebensunterhalt oder Wohnbedarf erhalten oder einen solchen Anspruch während der Aktionsperiode erwerben, kann von der
Bezirkshauptmannschaft auf Antrag einmalig ein Heizkostenzuschuss in Höhe von € 150,00 gewährt werden.

Personen, die in Wohngemeinschaften, Heimen oder ähnlichen Einrichtungen der freien Wohlfahrtsträger untergebracht sind, haben keinen Anspruch auf den Heizkostenzuschuss. Dies betrifft auch Personen, die in Grundversorgungsquartieren untergebracht sind. Weiters darf bei privaten Wohngemeinschaften der Heizkostenzuschuss nur einmal ausbezahlt werden, allenfalls kann dieser aufgeteilt werden auf die Mitglieder der Wohngemeinschaft.

2. Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen:
a) Einkommen
Die Höchstgrenze des monatlichen Nettohaushaltseinkommens darf maximal betragen:

(a) bei einer alleinstehenden Person: 1.237,00 (netto)
(b) bei Ehepaaren, Lebensgemeinschaften (2 Personen): 1.895,00 (netto)
(c) bei einer alleinerziehenden Person mit einem Kind: 1.515,00 (netto)
(d) bei Ehepaaren, Lebensgemeinschaften (2 Personen) und einem Kind: 2.108,00 (netto)
(d) zuzüglich zu (b), (c) und (d) bei jeder weiteren Person mit einem Kind: 215,00 (netto) 
In besonders berücksichtigungswürdigen Fällen (z.B. überdurchschnittlich großer Wohnraum, der zu beheizen ist; durch den Bezug der Wohnbeihilfe wird die Einkommensgrenze überschritten; hoher gerechtfertigter Wohnungsaufwand), können die erwähnten Einkommensgrenzen bis zu einem Ausmaß von höchstens 10 % überschritten werden.

Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit, aus nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieb, aus Land- und Forstwirtschaft aus Vermietung und Verpachtung.
Zum Einkommen zählen somit insbesondere Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, das Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Ebenso stellen Zivildienstentschädigungen und Grundwehrdienerentgelt Einkommen dar.
Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen.

b) Vermögen
Die Vermögenssituation bleibt gänzlich außer Betracht.

3. Höhe des Heizkostenzuschusses:
Pro Person/Haushalt darf für die gesamte Heizperiode ein Zuschuss in Höhe von einmalig € 270,00 gewährt werden. Auch bei allfälligen Wohnungswechseln während des Aktionszeitraumes ist der Zuschuss nur einmal zu gewähren.
Für Personen, die Anspruch auf Mindestsicherungs-/Sozialhilfeleistungen haben, gilt hinsichtlich der Höhe des Zuschusses für den gesamten Aktionszeitraum Punkt 1.

Für weitere Fragen wenden Sie sich gerne an den Bürgerservice unter Tel. 05578 711 17.



 
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