Startseite  :  Inhaltsverzeichnis  :  Kontakt  :  Impressum  :  Hilfe    
Die Kirche in Gaissau
 
Logo der Gemeinde Gaissau
 
 
 
 

Auszug
aus dem Protokoll der Sitzung der Gemeindevertretung am 12. April 2012

1. Bericht des Bürgermeisters

Treffpunkt Landeshauptmann
Die Veranstaltung ist bei den anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertretern sowie den Mitgliedern der Feuerwehr sehr gut angekommen. Es fanden zahlreiche informative Gespräche mit dem Landeshauptmann statt.

JHV-Musikverein
Neuer Kapellmeister beim Musikverein ist Albert Bösch, der bisher bravourös die GAJUKA geleitet hat. Neue Leiterin der GAJUKA ist Marion Mentil, Kapellmeister bleibt dort Albert Bösch. Die Situation im Verein ist sehr gut, der Verein richtet über den Bürgermeister einen herzlichen Gruß und Dank an die Gemeindevertretung aus.

Preisjassen Feuerwehr
Obwohl am Preisjassen dieses Jahr weniger Personen teilgenommen haben, war es wieder eine sehr gelungene Veranstaltung.

Übergabe Elektroauto an Krankenpflegeverein
Das neue Elektroauto für den Krankenpflegeverein wurde diesem nun offiziell übergeben. Vom Pflegepersonal wurde es begeistert angenommen. Aufgrund relativ geringer Kilometerleistung ist es im Betrieb insgesamt etwas teurer als ein benzinbetriebenes Fahrzeug.

Besichtigung Brücke über Baggerlöcher
Holzbauteile der Brücke über das Verbindungsstück der Baggerlöcher sind schadhaft. Die Firma, die das Bauwerk erstellt hat, gewährleistet den Holzaustausch im Rahmen der Garantie.

Vortragsreihe Sozialzirkel
Beim Vortrag „Therapie Brustkrebserkrankung“, der von Daniela Marte moderiert wurde, war das Ärzteteam des Brustgesundheitszentrums Dornbirn komplett anwesend. Die beeindruckende Veranstaltung hatte ca 25 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Zum Vortrag „Partnerschaft, Zusammenleben, Sexualität“ sind ebenfalls etwa 25, vorwiegend junge Zuhörer gekommen.
Den Vortrag zum Thema „Dickdarmkarzinom“ haben weniger Personen besucht.
Insgesamt ist die Vortragsreihe, was die Besucherzahl angeht, bisher jedoch sehr erfolgreich.

Sitzung Wasserwerk St. Margrethen Rheineck
Gaißau hat an der Sitzung als Wasserwerk-Kunde teilgenommen. Der Bürgermeister berichtet von der gewohnt qualitätsvollen Wasserbereitstellung, die ohne chemische Aufbereitung usw auskommt. Die Preise bleiben unverändert.

Bürgermeistertreffen Regio Hofsteig-Rheindelta-Bregenz
Gastgeber des Bürgermeistertreffens war diesmal Gaißau. Es fand im Pfarrgemeindehaus statt, dessen schöner sanierter Zustand bei den Bürgermeistern viel Aufmerksamkeit fand. Themen waren u.a. die Kinderbetreuung und die finanzielle Situation von Bregenz.

Radroutenkoordinator
Aus dem Radroutenkonzept erwachsene Projekte sind inzwischen weit gediehen. Die Rheindeltagemeinden und Lustenau haben sich entschlossen, gemeinsam einen Radroutenkoordinator (50%-Stelle) einzustellen, Finanzierung zur Hälfte durch das Land, zur anderen Hälfte durch die Gemeinden entsprechend der Bevölkerungszahl.

Seeuferreinigung Volksschule
Bei der am Vortag der eigentlichen Seeuferreinigungsaktion durchgeführten Veranstaltung haben alle Schülerinnen und Schüler der Volksschule mit großer Begeisterung teilgenommen. Vom Landbus wurden die Teilnehmenden zunächst ein Stück des Weges in Richtung Rheinholz gebracht. Die 76 Kinder haben dann mit ihren Lehrerinnen und Begleitpersonen sehr effektiv aufgeräumt, mit dem Abfall wurden 50 „Subers Ländle“-Säcke gefüllt! Abgeschlossen wurde die bei toller Stimmung durchgeführte Aktion mit einer Jause im Rheinholzkiosk. Etwas mühsam war für die erschöpften Schülerinnen und Schüler dann der Rückweg. Es soll, wenn man die Aktion wieder durchführt, eine Fahrtmöglichkeit gesucht werden.

Seeuferreinigung
Abgeschlossen wurde die Seeuferreinigung durch das Sammeln und Abtransportieren weiteren Mülls und des Schwemmholzes. Der Yachtclub Wetterwinkel und der Fischereiverein Rheindelta haben sich mit Delegationen an der Aktion beteiligt, außerdem zwei weitere engagierte auswärtige Teilnehmer. Der Ausklang fand wie am Vortag ebenfalls im Rheinholzkiosk statt.

Jahreshauptversammlung Tischtennisverein
Der Verein richtet einen herzlichen Dank an die Gemeinde für die Installation der Beschattungsanlage. Der Verein funktioniert mit 28 Mitgliedern und 13 Jugendlichen gut. Die Arbeit einer neuen Trainerin findet viel Anklang. Der Vorstand wurde in Wahlen bestätigt.

Kabarett Flugblind
Die lustige Kabarettveranstaltung hatte etwa 150 Besucher. Die Bewirtung hat in bewährter Weise der Elternverein übernommen.

Osterbockfassanstich
Bürgermeister Reinhold Eberle wurde auf der vom Pokerverein Gaißau ausgerichteten Veranstaltung vom Höchster Bürgermeister Werner Schneider vertreten. Die Veranstaltung war bei guter Stimmung gut besucht.

Bike-Park
Der Bewilligungsantrag wurde bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz inzwischen eingebracht, die Signale für das Ergebnis sind positiv.

Hochwasserschutz am Alpenrhein
Der Bürgermeister berichtet über eine Informationsveranstaltung der IRR über die derzeitigen Planungen, die unter dem Projekttitel „Rhein-Erlebnis-Sicherheit“ (Rhesi) stattfinden. Ziel des Hochwasserschutzes ist eine Ausweitung der Höchstabflusskapazität von 3100 auf 4300 m3/sek. Damit würde eine wesentliche Verbesserung der Sicherheit bei Hochwasserereignissen erreicht, zusammen mit der Umsetzung der Blauzonenplanung wäre der Effekt noch erheblicher. Unklar ist noch, auf welche Weise das geschehen soll und inwieweit ökologische Verbesserungen für den Alpenrhein mitberücksichtigt werden können. Von den betroffenen Gemeinden wird der Hochwasserschutz und die Sicherheit der Trinkwasserversorgung aus dem Grundwasser absolut in den Vordergrund gestellt. Bis 2013 soll eine Entscheidung über die auszuführende Variante des Projektes getroffen werden, frühester Baubeginn wäre 2017.

Wegbefestigung im Rheinholz
Eine bereits auf der letzten Gemeindevertretungssitzung unter „Allfälliges“ angesprochene Wegeschüttung im Rheinholz, durch die Erschwernisse für Fische entstanden sind, wird auf eine Länge von 30 m wieder rückgebaut, da sich herausgestellt hat, dass diese so nicht vorgesehen war.

Grenzüberschreitendes Bürgermeistertreffen
In Hohenems fand ein Treffen der Bürgermeister der Vorarlberger und St Galler Rheintalgemeinden statt, bei dem das Thema S-Bahn-Verbindung St. Gallen – Bregenz und St. Gallen – Dornbirn im Vordergrund stand. Hier zeichnet sich ab 2013 eine auch für Gaißau sehr erfreuliche Entwicklung ab, die eine schnelle Zugverbindung von Rheineck nach Bregenz für Hauptverkehrszeiten im ½ -Stundentakt bringen wird. Die Verbindung nach Dornbirn ist ab 2017 geplant.

Der Gaißauer
Die neue Ausgabe wurde pünktlich fertiggestellt und verteilt. Der Bürgermeister dankt dem Redaktionsteam und allen weiteren Mitwirkenden für ihr Engagement.

Urnenwand Friedhof
Die neue Urnenbegräbnisstätte mit der Wand ist nun weitgehend fertiggestellt. Angebracht wird an der Wand noch ein würdiges Symbol, eine Auswahlentscheidung wird von der Arbeitsgruppe Friedhofsumgestaltung bei deren nächster Sitzung getroffen.

Ausbau Trinkwasserleitungsnetz, Kanalwartungsprojekt
Der Trinkwasserleitungs-Ringschluss im Bereich Teilstraße-Ofenstraße ist nun auf Schiene, ebenso das Schieber- und Leitungssanierungsprojekt in der Hauptstraße bei der Kirche. Außerdem begonnen wurde das Kanalwartungsprojekt, wie besprochen.

Anfrage ORF-Frühschoppen
Sehr kurzfristig erfolgte bei der Gemeinde eine Anfrage zur Abhaltung des ORF-Frühschoppens in Gaißau am 1. Mai. Grundsätzlich hat die Gemeinde großes Interesse an dieser Veranstaltung, für deren Gelingen jedoch, auch angesichts der Eigenbeteiligungskosten, eine angemessene Vorbereitungszeit erforderlich ist. Der Termin wurde daher nicht angenommen.

2. Beschlussfassung über das Umlegungs- und Umwidmungsverfahren betreffend Nägele- und ehemalige Forster-Grundstücke
Bereits auf ihrer letzten Sitzung hat sich die Gemeindevertretung eingehend mit der vorgelegten Planung und dem Umwidmungsansuchen befasst. Die Erschließung wird, so wie im vorliegenden Plan vom 17.11.2011 dargestellt, als sinnvoll und im Interesse der Gemeinde Gaißau gelegen betrachtet, insbesondere im Hinblick auf die Verkehrsführung und die Rad- und Fußwegverbindung Im Roßstand-Rheinstraße. Die vorgesehene Parzellierung, die überwiegend eine Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern sowie spätere Ergänzungen ermöglicht (Generationengrundstücke), wird als sinnvoll und den Gegebenheiten in diesem Bereich (Umfeld, Infrastruktur) entsprechend angesehen. Die von dem Umlegungs- bzw Neuparzellierungsvorhaben erfassten Grundstücke sind zum Teil bereits als Baufläche-Wohngebiet gewidmet, zum Teil als Bauerwartungsfläche-Wohngebiet. Es herrscht nach wie vor eine hohe Nachfrage nach Baugrundstücken in Gaißau.
Die von der Umwidmung betroffenen (Nachbarn) wurden über das Umwidmungsvorhaben informiert und es wurde ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Insgesamt wurden 10 Einsichtnahmen vorgenommen, zwei Nachbarn haben sich schriftlich genauer über das Vorhaben und dessen Folgen unterrichten lassen. Einwände sind keine erfolgt.
Auf Antrag des Bürgermeisters beschließt die Gemeindevertretung einstimmig, die Grundstücke Gst-Nr 41 (Teilfläche), 43/1 (Teilfläche), 497/4 (Teilfläche), 525 (Teilfläche), 526, 527, 529/1, 529/2 (Teilfläche), 530, 531, 538/10 (Teilfläche/Bereinigung), 720/2 (Teilfläche/Wegparzelle Im Roßstand) und 721 (Teilfläche/ Graben), nach Maßgabe der vorgelegten Plandarstellung von Bauerwartungsfläche-Wohngebiet in Baufläche-Wohngebiet umzuwidmen.
Im Anschluss an den Umwidmungsbeschluss wird in der Gemeindevertretung aufgrund von diversen Anfragen bzw Befürchtungen in der Bevölkerung hinsichtlich des Baus von „Blocks“, die auch an einzelnen Gemeindevertreter herangetragen worden sind, auf die bestehende Baunutzzahl 50 und die maximale Bebauungshöhe von 2,5 Geschossen hingewiesen.

3. Bericht über den Jugendbeteiligungstag am 17. März 2012
Der Jugendbeteiligungstag in der Rheinblickhalle geriet aufgrund des Engagements der Mitwirkenden und der guten Vorarbeit zu einem sehr erfolgreichen Ereignis. Hervorzuheben ist, dass die Jugendlichen ernsthafte Themen und vernünftige Vorschläge vorgebracht haben. 17 aktive, motivierte und ideenreiche Jugendliche haben dann für den Jugendbeteiligungstag Themen vorbereitet und in vier Kojen in der Rheinblickhalle dargestellt. Es handelte sich um die Themenbereiche Jugendraum, Sport, Gaißau allgemein sowie Freizeitgestaltung. Die Präsentation ab 16.00 Uhr vor Publikum und Angehörigen war ebenfalls erfolgreich. Es wurde anschließend besprochen, das Thema „Jugendraum“ als erstes anzugehen und umzusetzen. In Workshops sollen weitere Themen, wie zum Beispiel das Thema Verkehrsverbindungen, aufbereitet werden. Alle Fragen zum Thema „Sport“ sollen in den Sportausschuss eingebracht werden.
Zum Folgetermin am 26. März kamen 18 Jugendliche. Es fand ein Rückblick auf den Jugendbeteiligungstag statt. Hauptthema war dann der Jugendraum, dessen Reaktivierung wie vorbesprochen als erstes umgesetzt werden soll. Der Jugendraum soll dann auch als Arbeitsraum für die weiteren Themenworkshops dienen. Anschließend wurde der Jugendraum besichtigt. Unter Beteiligung des Hauswarts und der Bauhofmitarbeiter wurde am 31. März mit den Aufräumarbeiten im Jugendraum begonnen, woran 13 Jugendliche beteiligt waren. Am 3. April wurde das nächste Treffen abgehalten, bei dem unter der Leitung von Rainer Schneider die nächsten Schritte besprochen und „Hausaufgaben“ verteilt worden sind, um Probleme wie WC, Waschraum, Möblierung, Raumgestaltung zu lösen. Die Wiedereröffnung des Jugendraums ist im Juni vorgesehen.
Auf Nachfrage werden die Grundsätze für den künftigen Jugendraumbetrieb wie folgt dargestellt: Der Jugendraum steht Jugendlichen von 13-17 Jahren offen. Es wird keinen Alkoholausschank geben. Das Rauchverbot wird eingehalten. Bei Betrieb werden immer zwei verantwortliche Jugendliche anwesend sein. Regeln werden eigenverantwortlich von den Jugendlichen in Anlehnung an das Jugendschutzgesetz erstellt und die Verantwortung für die Einhaltung übernommen.
Die ganze Gemeindevertretung bedankt sich für das Engagement der Mitwirkenden, insbesondere von Alexandra Kohl, und würdigt die sehr guten Ergebnisse.

4. Allfälliges
Ein Vorschlag aus der Bevölkerung, einen alten Markierungsstein, der beim Sportplatz steht, durch eine erläuternde Tafel oder andere Maßnahmen besonders zu würdigen, wird in der Gemeindevertretung wegen der geringen historischen und sachlichen Bedeutung des Steins skeptisch beurteilt.
Die Schaukel, die hinter dem Lagerhaus steht, ist kein öffentliches Spielgerät bzw kein Spielplatz, sondern steht lediglich dem Kindergarten zur Verfügung.
In der Gemeindevertretung wird wieder einmal ausdrücklich gewürdigt, wie schön von der Familie Troy das Blumenbeet Ecke Hauptstraße/Kirchstraße gestaltet und gepflegt wird, und es wir ein sehr herzliches Danke dafür ausgesprochen.

 



 
Zoom: normalZoom: grosseZoom: sehr gross
AKTUELLES

Neues aus dem Gemeindblatt

» Mehr

Gemeindezeitung

Die Gemeindezeitung "Der Gaißauer" kann jederzeit auch hier auf der Website nachgelesen werden.

» Mehr