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Die Kirche in Gaissau
 
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Sitzung am 15. November 2006

 Auszug aus der Verhandlungsschrift über die am 15. November 2006 unter dem Vorsitz von Bürgermeister Reinhold Eberle abgehaltene Sitzung der Gemeindevertretung.
1)     Bericht des Bürgermeisters;

a)      Der diesjährige Seniorenausflug war wieder sehr schön. In diesem Jahr ging die Fahrt mit gut 100 Teilnehmern nach Tettnang ins Hopfenmuseum. Wie auch bei den vergangenen Ausflügen waren die Teilnehmer begeistert.
b)      In der Hauptschule Höchst hat eine Veranstaltung unter dem Motto „Wirtschaft trifft Schule“ stattgefunden.
c)      Während der Büchereiwoche wurde jeden Tag für eine andere Personengruppe etwas Besonderes geboten. Den Abschluss bildete ein Heimatabend, bei dem weit über 100 Personen anwesend waren. Der Bürgermeister spricht an dieser Stelle nochmals dem Büchereiteam für das Geleistete ein Kompliment aus.
d)      Hinsichtlich der Bildung einer gemeinsamen Trägerschaft für die Bücherei wird in den nächsten Tagen eine Zusammenkunft zwischen Vertretern der Pfarre und der Gemeinde stattfinden.
e)      Auch beim zweiten Treffen der Bürgermeister und Gemeindesekretäre des Rheindeltas in diesem Jahr wurden wieder sehr viele Themen diskutiert, welche alle drei Rheindeltagemeinden betreffen.
f)        Bei der Viehausstellung am 20. Oktober in Höchst war die Familie Sutter wieder sehr erfolgreich und konnte einige sehr gute Prämierungen erreichen.
g)      Das Konzert der Jungmusikanten, welches von der Rheintalischen Musikschule Lustenau in Gaißau organisiert wurde, war sehr schön. Die Leistungen, welche von den jungen Musikantinnen und Musikanten der verschiedenen Musikvereine  gebracht wurden, waren sensationell.
h)      Die Schlussübung der Feuerwehr Gaißau fand in diesem Jahr im Oberdorf statt. Dabei kam auch zum ersten Mal das neue LFBa zum Einsatz. Die Mannschaft zeigte dabei eine beeindruckende Leistung.
i)        An der Jahreshauptversammlung des Elternvereines Gaißau hat es einen Wechsel im Vorstand gegeben, da die bisherige Obfrau dieses Amt nicht mehr ausführen kann. Diese hat keine volksschulpflichtigen Kinder mehr.
j)         Die Messe bei der Kriegerehrung wurde auch in diesem Jahr vom Musikverein ge­staltet. Ebenfalls anwesend waren die Feuerwehr, sowie die Fahnenabordnungen. Nach der Messe wurde am Kriegergrab ein Kranz niedergelegt. Im Anschluss an die Kriegerehrung hat der Musikverein wieder im St. Josefshaus ein kleines Konzert dargeboten, welches sehr großen Anklang gefunden hat.
k)      Die Aktion „Lebensqualität erhalten, Lebensqualität fördern“ des Sozialzirkels hat sehr guten Anklang gefunden. Die Veranstaltungen waren immer sehr gut besucht. Auch wurden die Angebote wie Gesundheitscheck, Seh- und Hörtest sehr gut angenommen. Der Bürgermeister dankt nochmals der Leiterin des Sozialzirkels für die exzellente Vorbereitung und Durchführung dieser Aktion.
l)         Der Jagdausschuss hat sowohl eine Ausschusssitzung als auch eine Vollversamm­lung durchgeführt.
m)    An der Sitzung der Konkurrenzverwaltung wurden verschiedene Themen behandelt.
n)      Bei der Veranstaltung des Bodensee-Seglerverbandes in der Rheinblickhalle Gaißau konnte der Bürgermeister unsere Gemeinde den Anwesenden vorstellen. Der Verband umfasst 100 Vereine mit knapp 20.000 Mitgliedern.
o)      Bei der Jahreshauptversammlung der AgF wurde der Gemeinde Gaißau gedankt. Die Mitglieder der AgF haben erklärt, dass von ihrer Seite keine Möglichkeit mehr bestanden hätte, den Ausbau des Flugfeldes Altenrhein zu verhindern. Im Gegenzug hat Bürgermeister Reinhold Eberle dem Verein AgF zum 25 jährigen Bestehen gratuliert und sich für die stets sehr gute Zusammenarbeit bedankt.
p)      Der neue ADEG-Markt ist fertiggestellt. Ab Donnerstag, 16.11.2006, wird auf 400 m² Verkaufsfläche in einem zeitgemäßen und attraktiven Geschäft ein Vollsortiment angeboten. Der Bürgermeister bemerkt zur Architektur, dass beim Gebäude die Kombination zwischen Alt- und Neubau sehr gut gelungen ist. Nun hofft er, dass die Gaißauerinnen und Gaißauer das tolle Angebot im Ort auch entsprechend annehmen und dort einkaufen. Damit wäre das Ziel, langfristig die Lebensmittelnahversorgung in Gaißau zu sichern, erreicht.
q)      Zum Schluss des Berichtes werden noch folgende Termine bekanntgegeben:
18.11.2006                Feuerlöscherüberprüfung beim Feuerwehrhaus
09.12..2006               Kabarett „Der perfekte Mann“
13.12.2006                nächste Gemeindevertretungssitzung
17.12.2006                Weihnachtsmarkt

2)     Verhandlungsschrift über die Sitzung vom 11. Oktober 2006;

Die Verhandlungsschrift wird ohne Einwand einstimmig genehmigt.
3)     Beschlussfassung über die Aufnahme von Darlehen:
a)   für Netzerweiterung Wasserversorgungsanlage;
b)   für Sanierung „Altes Zollhaus“;
Es sind vier Angebote abgegeben worden. Auf Antrag des Bürgermeisters beschließt die Gemeindevertretung einstimmig die Vergabe der Kredite an den Bestbieter.
4)     Bericht über den Voranschlag 2007 des Wasserverbandes Rheindelta;
Der Voranschlag 2006 des Wasserverbandes Rheindelta wird einstimmig zur Kenntnis genommen.
5)     Beschluss einer Verordnung über ein Fütterungsverbot für Schwäne (Fütterungsverbotsverordnung);
Aufgrund der Überpopulation an Höckerschwänen wurde die Schonzeit für die Jagd auf Schwäne gekürzt. Auch ein Fütterungsverbot für Schwäne soll zur Bekämpfung der Überpopulation beitragen.
Nach kurzer Beratung wird auf Antrag des Bürgermeisters von der Gemeindevertretung die vorgelegte Fütterungsverbotsverordnung einstimmig beschlossen.
6)     Bauabstandsnachsicht gegenüber der Fingstraße für eine Sondenbohrung für eine Wärmepumpe;
Laut Auskunft der Landesbehörde besteht für die angrenzende Straße keine Gefahr einer Abkühlung durch die Wärmeentnahme bei einem Abstand von zwei Metern.
Auf Antrag des Bürgermeisters befürwortet die Gemeindevertretung einstimmig die oben angeführte Bauabstandsnachsicht
7)     Bauabstandsnachsicht gegenüber dem verrohrten Pöschengraben;
Der Bürgermeister erklärt, dass der Wasserverband Rheindelta der gewünschten Bau­abstandsnachsicht auf 1 m unter bestimmten Auflagen und Bedingungen zustimmen wird.
Auf Antrag des Bürgermeisters gewährt die Gemeindevertretung einstimmig die oben angeführte Bauabstandsnachsicht mit den Bedingungen des Wasserverbandes.

8)     Anfrage an die Gemeindevertretung zum Flugfeld Altenrhein;An die Gemeindevertretung wurde von einem Gaißauer Bürger eine Anfrage zum Flugfeld Altenrhein gestellt. Die darin angeführten Fragen lauteten:
a) Ist der Gemeindevertretung bekannt, dass zusätzliche Flugverbindungen und damit eine Betriebszeitenausweitung von der Landesregierung in Erwägung gezogen werden?
b) Wenn ja, was wird die Gemeinde gegebenenfalls gegen ein solches Vorhaben unternehmen (da es sich ja gegen einen Beschluss der Gemeindevertretung richten würde)?
c) Wird die Bevölkerung über eine solche Maßnahme informiert, sodass diese gegebenenfalls Protestmaßnahmen ergreifen kann?
Die Anfrage hat Bürgermeister Reinhold Eberle als Anlass genommen, zum Thema erneut ein Gespräch mit dem Landeshauptmann zu führen. Aufgrund dieses Gespräches hat die Gemeindevertretung wie folgt auf die Anfrage geantwortet:
Am Montag den 13.11. hat ein Gespräch zwischen Landeshauptmann Sausgruber und Bürgermeister Eberle stattgefunden.
Dabei hat der Landeshauptmann BM Eberle versichert, dass weder von Schweizer noch von Vorarlberger Behörden Anfragen oder Anträge bezüglich weiteren Linien oder Betriebszeitenerweiterungen im laufenden Jahr eingegangen sind und somit weder Verhandlungen noch Diskussionen zu diesen Themen stattgefunden haben. Die Gemeindevertretung der Gemeinde Gaißau geht deshalb einstimmig davon aus, dass sich an der Situation des Flugfeldes Altenrhein nichts verändert hat.
Der Landeshauptmann hat Bürgermeister Eberle weiters versichert, dass er, falls von Schweizer Seite Bestrebungen in Richtung weitere Linien gemacht würden, die Gemeinde sofort informiert würde.
Die Gemeindevertretung steht selbstverständlich zu ihrem am 07. Dezember 2005 gefassten Beschluss. Sie würde dann unverzüglich die Bevölkerung informieren und alles ihr Mögliche unternehmen, um diesen Beschluss auch einzufordern.

9)     Beratung eines Entwurfes für die Anpassung des Nutzungskonzeptes am Rheinspitz;
Das vom Naturschutzverein gemeinsam mit der Konkurrenzverwaltung und den Rheindeltagemeinden ausgearbeitete Konzept wird sehr positiv beurteilt.
Ein Beschluss durch die Gemeindevertretung ist nicht notwendig. Dieser erfolgt durch je einen Vertreter der Gemeinden, der Konkurrenzverwaltung und des Naturschutz­vereines. Die Gemeindevertretung ist aber einstimmig der Auffassung, dass das Nutzungskonzept eine gute Lösung für alle ist.

10) Allfälliges;
a)     Es wird vorgebracht, dass durch den Schwerverkehr auf der Rheinstraße die Straßenränder abbrechen. Diese werden von den Gemeindearbeitern immer wieder geschüttet.
b)     Die Anfrage, ob es nicht möglich wäre, im Rheinvorland einen Skaterplatz zu errichten, wird eingehend beraten. Dies ist in der Nähe des Sportplatzes wegen der enormen Lärmbelästigung undenkbar. Der Platz befindet sich direkt am Wohngebiet und die betroffenen Anrainer sind durch den Fußballplatz schon stark genug durch Lärm beeinträchtigt.
c)      Für die Bereitstellung und die tolle Zusammenarbeit mit den Schwestern des Klosters Gaißau anlässlich des Frauenfrühstückes im Klostersaal wird diesen recht herzlich gedankt.

 



 
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