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Auszug
aus der Verhandlungsschrift
über die am 15. September 2021 unter dem Vorsitz von Bürgermeister Reinhold Eberle abgehaltene Sitzung der Gemeindevertretung

Tagesordnung:
1. Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und der Beschlussfähigkeit
2. Bericht des Bürgermeisters
3. Verhandlungsschrift über die Sitzung vom 7. Juli 2021
4. Beschlussfassung Durchführung Umwidmungsverfahren Blum GmbH (Betriebsparkplatz)
5. Beschlussfassung Antrag auf Abstandsnachsicht zu GSt-Nr 711/1 (Grabenparzelle)
6. Beschlussfassung Umbau Gemeindeamt
7. Beschlussfassung Vergaben verschiedene Gewerke Umbau Gemeindeamt
8. Beschlussfassung über ein Ernährungsprojekt der Volksschule
9. Allfälliges

Punkt 1: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und der Beschlussfähigkeit
Der Bürgermeister begrüßt die Mitglieder der Gemeindevertretung und stellt fest, dass die Einladung rechtzeitig ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist.
Anträge auf Änderung oder Ergänzung der Tagesordnung werden nicht gestellt.

Punkt 2: Bericht des Bürgermeisters
a) Elektrifizierung Hafen Wetterwinkel
Die Elektrifizierung des Hafens Wetterwinkel ist fast abgeschlossen. Nach Abschluss der Arbeiten wird an die Liegeplatzinhaber ein Schreiben mit Nutzungshinweisen ergehen.
b) Elektrifizierung Rheinholzkiosk
Die Montage der Photovoltaikanlage und der Batterien am Rheinholzkiosk ist erfolgt. Das neue Aggregat ist noch nicht installiert, hier wird noch auf die Lieferung gewartet. Falls erforderlich ist derzeit zur Unterstützung noch ein Notaggregat vorhanden.
c) Lauf der Funker von der Rheinmündung zur Quelle
Trotz schlechten Wetters absolvierten alle dafür angetretenen Teilnehmer der Funkenzunft Gaißau wie geplant ihren 180 km weiten Lauf von der Mündung des Alpenrheins in den Bodensee bis hinauf zur Quelle, dem Tomasee in Graubünden. Mit dem Lauf verbunden war eine Spendenaktion für die Debra Austria zur Unterstützung von „Schmetterlingskindern“. Dabei kamen bis jetzt über 30.000 € an Spenden zusammen. Bei ihrer Rückkehr wurden die Funker mit einem Fest empfangen. Der Bürgermeister spricht der Funkenzunft für die Leistung und die tolle soziale Aktion ein großes Kompliment aus.
d) Jahreshauptversammlung Gesangverein Harmonie
Es berichtet Vizebürgermeisterin Judith Lutz: Die diesjährige JHV des Gesangvereines Harmonie fand am 17. Juli statt. Der Verein konnte im Berichtszeitraum 11 neue Mitglieder gewinnen, davon 7 aus der Schweiz (nach Auflösung der Singgemeinschaft Rheineck) und 5 aus Vorarlberg. Für die Unterstützung des Vereins durch die Gemeinde dankt dieser herzlich. Falls dieses Jahr ein Weihnachtsmarkt stattfinden kann (was wegen der Corona-Regeln fraglich ist) möchte sich der Gesangverein dort gerne präsentieren. In der Vereinsarbeit ist eine Weiterentwicklung im Liedrepertoire sowie die Anschaffung neuer Uniformen vorgesehen.
e) Abschiedsfeier für Pfarrer Willi Schwärzler
Mag. Willi Schwärzler war 15 Jahre Pfarrer in Gaißau. Im Rahmen einer würdigen Abschiedsfeier in der Rheinblickhalle hat sich der Bürgermeister für das langjährige Engagement und die Arbeit des Pfarrers im Namen der Gemeinde herzlich bedankt.
f) Feriencamp
Auch in diesem Jahr fand das zweiwöchige Feriencamp für Schülerinnen und Schüler statt. In der ersten Woche nahmen 31, in der zweiten Woche 26 Kinder teil. Der Bürgermeister spricht dem jugendlichen Betreuungsteam für dessen Betreuungsarbeit und tolle Programmgestaltung ein dickes Lob aus.
g) Sitzung Arbeitsgruppe REP und REP Redaktion
Bei der Sitzung der AG Räumlicher Entwicklungsplan am 18. August wurde der Themenbereich „Naturraum, Landwirtschaft und Gewässer“ besprochen und weitgehend abgeschlossen. Bei der nächsten Sitzung am 29. September steht u.a. ein Lokalaugenschein zum Thema Siedlungsverdichtung auf dem Programm. Die Arbeitsgruppe REP-Redaktion war bei ihrer letzten Sitzung mit der Vorbereitung der Sonderausgabe für den Gaißauer sowie mit der Ausarbeitung des Fragebogens für die Bevölkerung beschäftigt. Aufgrund der Ferienzeit ist der Zeitplan ca einen Monat in Verzug geraten.
h) Behördenaustauschtreffen mit Stadtrat von Rheineck
Nach längerer Zeit fand in diesem Jahr wieder einmal ein Behördenaustauschtreffen mit dem Stadtrat von Rheineck statt, zu dem auch die Gaißauer Gemeindevertretung geladen war. Das von Rheineck organisierte Treffen geriet zu einer sehr gelungenen und informativen Veranstaltung.
i) Jahreshauptversammlung Kneipp Aktiv Club
Vizebürgermeisterin Judith Lutz berichtet: Am 1. September fand die Jahreshauptversammlung des Gaißauer Kneipp Aktiv Clubs statt. Bei dieser Versammlung ist, wie bereits im Vorfeld angekündigt, der gesamte Vorstand zurückgetreten, es wurde kein neuer gewählt. Die Kneipparbeit in Gaißau wird für die 48 Gaißauer Mitglieder derzeit aus Höchst weitergeführt, d.h. die Termine in der Rheinblickhalle bleiben vorerst bestehen, die Zukunft des Kneipp Aktiv Clubs Gaißau ist jedoch offen. Im Rahmen der würdigen Verabschiedung des Vorstandes hat die bisherige Obfrau Roswitha Blum der Gemeinde für die jahrelange Unterstützung den Dank des Vereins ausgesprochen.
j) Begrüßungsfeier neuer Pfarrer Ioan Sandor
Im Rahmen einer schönen Feier fand in der Gaißauer Pfarrkirche die Begrüßung des neuen Pfarrers für Höchst und Gaißau Ioan Sandor statt. Dieser freut sich sehr auf die Arbeit in Gaißau und wird auch in der Volksschule unterstützend Religionsunterricht erteilen. Dem neuen Pfarrer wurde von den Gemeinden Höchst und Gaißau ein Fahrrad übergeben.
k) Fertigstellung des Wasserleitungsnotverbundes
Der Wasserleitungsnotverbund zwischen Gaißau und Höchst ist nun vollständig fertiggestellt und funktionsfähig. Die offizielle Übergabe der Anlage wird noch erfolgen.
l) Eröffnungsfeier Neue Sportstätte
Am Sonntag dem 12. September 2021 fand unter großer öffentlicher Beteiligung die Eröffnungsfeier für die Neue Sportstätte in Gaißau statt. Teilgenommen haben ca 700 Besucherinnen und Besucher. Am Samstag dem 11. September fand zuvor das „nachgeholte Richtfest“ mit den an Vorbereitung, Entscheidung und Ausführung beteiligten Personen aus Gemeindepolitik, Architektur, Bauleitung, Bauausführenden, Sportverein, Gemeindeamt und Bauhof statt. Die gelungene und moderne Anlage ist damit an die Nutzer übergeben. An den Bericht schließt sich eine Diskussion über die teilweise als unzureichend empfundenen Fahrradabstellmöglichkeiten an der Neuen Sportstätte an. Ungeordnetes Abstellen von Fahrrädern könne außerdem Rettungseinsätze erschweren. Dazu wird in der Diskussion u.a. seitens des Bürgermeisters und des Obmannes des Sportausschusses klargestellt, dass die Fahrradabstellmöglichkeiten so wie konzipiert noch ausgeführt werden (überdachte Abstellplätze mit Fahrradständer). Diese sollten für den Normalbetrieb genügen. Es soll aber beobachtet werden, ob diese Abstellmöglichkeiten ausreichen, sollte dies nicht der Fall sein, dann werden Verbesserungen vorgesehen. Rettungseinsätze seien auch über die hintere Zufahrt ungehindert möglich bis aufs Spielfeld.
m) Zurkenntnisbringung Petition „Sicherstellung der freien Impfentscheidung sowie der Gleichberechtigung von Geimpften und Ungeimpften“
Die Bürgerinitiative „s’Vorderland für Impffreiheit“, vertreten durch Mario Nesensohn, hat an die Gemeindevertretungen der Gemeinden in Vorarlberg die Petition „Sicherstellung der freien Impfentscheidung sowie der Gleichberechtigung von Geimpften und Ungeimpften“ mit der Bitte um Unterstützung gerichtet. Gemäß § 25 Abs 1 des Gemeindegesetzes wird die Petition der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht und in Papierform an alle Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter verteilt. Eine Verpflichtung zu einem Beschluss besteht nicht. Sollte aus der Gemeindevertretung heraus das Begehren nach einer Beschlussfassung geäußert werden, dann könnte die Petition hierfür auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung gesetzt werden.
n) Erarbeitung einer Stellungnahme für allfällige Veränderungen am Flugplatz Altenrhein
Derzeit werden für den Betrieb des Flugplatzes Altenrhein Änderungen diskutiert. In der Waagschale könnte dabei liegen, dass es zu einer erheblichen Reduzierung der Hubschrauberflüge kommen könnte, wenn auf der anderen Seite für den Geschäftsreise- und Linienflugverkehr die Randzeiten moderat ausgedehnt werden könnten. Von der Gemeinde Gaißau wird dazu in absehbarer Zeit eine Stellungnahme erwartet. Von Bürgermeister Reinhold Eberle wird darauf hingewiesen, dass dieses für Gaißau sehr wichtige und sensible Thema möglichst sorgfältig bearbeitet werden sollte. Er schlägt vor, für die Ausarbeitung der Stellungnahme eine Arbeitsgruppe aus sieben Mitgliedern der Gemeindevertretung zu bilden, in der alle Fraktionen vertreten sind. Vorschläge zur Besetzung sollten baldmöglichst beim Bürgermeister eingebracht werden. Die Arbeitsgruppe wird sich sehr intensiv mit der Thematik und den Fakten auseinandersetzen, wobei Gespräche mit Landesvertretern, Flugbeobachtern sowie Fachleuten geführt werden. Die Ergebnisse sollen eng mit den Nachbargemeinden Höchst, Fußach, Hard und Lustenau abgestimmt werden, damit eine möglichst gleichlautende Stellungnahme formuliert werden kann, welche dann vom Amt der Vorarlberger Landesregierung gegenüber der Republik und der Eidgenossenschaft vertreten werden soll. Die Stellungnahme sollte bis im Dezember formuliert sein.
o) Termine
Nächste Sitzung der Gemeindevertretung: 6. Oktober 2021, Fraktionssitzungen im Gemeindeamt
Langer Abend der Bibliothek Freitag 17. September 2021

Punkt 3: Verhandlungsschrift über die Sitzung vom 7. Juli 2021
Die Verhandlungsschrift über die Sitzung vom 7. Juli 2021 wird ohne Einwand einstimmig genehmigt.

Punkt 4: Beschlussfassung Durchführung Umwidmungsverfahren Blum GmbH (Betriebsparkplatz)
Bereits am 14. April 2021 erfolgte zu dem Umwidmungsantrag der Julius Blum GmbH ein Grundsatzbeschluss zur Einleitung des Verfahrens. Vor der Beschlussfassung zur Durchführung des Umwidmungsverfahrens waren noch Vorabklärungen mit der Abt. Raumplanung des Landes erforderlich, insbesondere ob für die Umwidmung eine Umwelterheblichkeitsprüfung erforderlich ist.
Nach Abklärung der Fragen werden der Gemeindevertretung als Verordnungsentwurf nunmehr der Erläuterungsbericht, der Umwidmungsplan und die Flächenbilanz (Zahl 031-2/78-2021, Plan vom 14.4.2021, Erläuterungsbericht vom 30.7.2021) vorgelegt. Durchgeführt werden soll ein Auflageverfahren.
Von der Gemeindevertretung wird die antragsgemäße Durchführung des Umwidmungsverfahrens Betriebsparkplatz Julius Blum GmbH einstimmig beschlossen.

Punkt 5: Beschlussfassung Antrag auf Abstandsnachsicht zu GSt-Nr 711/1 (Grabenparzelle)
Die Eigentümer der Grundstücke 547/5 und 547/1 haben einen Bauantrag zur Erweiterung des bestehenden Wohnhauses auf GSt-Nr 547/5 gestellt. Dabei soll das Wohnhaus unter Beibehaltung des bisherigen Bauabstandes von 3 m parallel zur Grundgrenze zum gemeindeeigenen Graben GSt-Nr 722/1 Richtung Nordwesten erweitert werden. Der Gemeindevertretung wird zur Erläuterung ein Plan mit den beantragten Bauabständen vorgelegt. Die Einhaltung des Mindestabstandes von 3 m ermöglicht weiterhin die Grabenpflege.
Auf Antrag des Bürgermeisters stimmt die Gemeindevertretung der Abstandsnachsicht zum gemeindeeigenen Graben GSt-Nr 722/1 (Bauabstand 3 m) einstimmig zu.

Punkt 6: Beschlussfassung Umbau Gemeindeamt
Gegenüber den ersten Kostenschätzungen für den Umbau und die Sanierung des Gemeindeamtsgebäudes in Höhe von 600.000 €, die schon vor drei Jahren angestellt wurden und Grundlage für die bisherige Budgetierung sind, werden die tatsächlichen Kosten für das Vorhaben, wie nach der nunmehr erfolgten Ausschreibung erkennbar ist, wesentlich höher ausfallen. Die Ausschreibungen ergeben nunmehr eine Gesamtkostenschätzung von 908.497,00 € netto bzw 1.090.196,40 € brutto. Die Kostensteigerung ergibt sich sowohl aus gestiegenen Preisen als auch aus dem erst nach der Gebäudeuntersuchung erkennbaren erforderlichen Mehraufwand, insbesondere bei der Elektroinstallation, die vollständig erneuert werden muss. Hinsichtlich der dann tatsächlich zu erwartenden Kosten ist aufgrund der Präzision der Ausschreibung, wie bei den vorhergehenden Gemeindeprojekten, eine „Punktlandung“ zu erwarten.
Auf Nachfrage berichtet der Bürgermeister, dass zur Elektroinstallation zwei Angebote eingegangen sind. Die zu erwartenden hohen Kosten ergeben sich aus dem hohen Arbeitsaufwand im Bestand. Der Beschluss zur Vergabe der Elektroarbeiten soll erst im Oktober gefasst werden, da hier noch nachverhandelt wird und die Position Beleuchtung noch hinterfragt wird. Weiters erst im Oktober beschlossen werden sollen die Vergaben zu den Schlosserarbeiten und zu den neuen Fenstern.
Zu der vorgesehenen Gebäudesanierung und zum Umbau wird vom Bürgermeister weiters ausgeführt: Beim Gemeindeamtsgebäude handelt es sich um ein ortsbildprägendes historisches und erhaltenswertes Gebäude. Der Umbau und die Sanierung ist eine für Jahrzehnte bedeutsame Investition für die Arbeitsfähigkeit der Gemeindeverwaltung. Diese Investition ist auch wirtschaftlich vernünftig, da ein entsprechender Neubau wesentlich teurer wäre. Die Sanierung wurde durch eine bauphysikalische Untersuchung bestens vorbereitet. Wie der Bürgermeister anhand einer Zahlenaufstellung zum laufenden Schuldendienst sowie anhand einer „Entwicklungsprognose Finanzen“ bis Ende 2022 erläutert, ist der Umbau finanziell trotz der Kostensteigerung gesichert, nicht zuletzt auch aufgrund der vorhandenen Eigenmittel und der Förderungen. Für die Zukunft bleibt aufgrund der gesunden Finanzen der Gemeinde der Spielraum für weitere Projekte gegeben, dies auch im Hinblick auf die mittelfristige Finanzplanung.
Auf Antrag des Bürgermeisters wird der Umbau und die Sanierung des Gemeindeamtsgebäudes mit den voraussichtlichen Gesamtkosten in Höhe von brutto € 1.090.196,40 von der Gemeindevertretung einstimmig beschlossen.

Punkt 7: Beschlussfassung Vergaben verschiedene Gewerke Umbau Gemeindeamt
Zu allen zur Beschlussfassung anstehenden Gewerken zum Umbau und zur Sanierung des Gemeindeamtsgebäudes werden tabellarische Angebotsübersichten verteilt. Die Angebote wurden rechnerisch und sachlich auf Richtigkeit und Plausibilität geprüft (unter Einbezug von Rabatten und Skonti, sofern angeboten) und die ermittelten Bestbieter wie folgt zur Vergabe vorgeschlagen:
a) Baumeisterarbeiten
Zur Angebotsabgabe eingeladen wurden fünf Firmen. Es sind drei Angebote eingegangen. Bestbieter ist die Fa. Lutz Bau, Gaißau, mit einer Angebotssumme von brutto 47.531,33 €.
Auf Antrag des Bürgermeisters vergibt die Gemeindevertretung Gaißau die Baumeisterarbeiten einstimmig an die Fa. Lutz Bau, Gaißau.
b) Abbrucharbeiten
Zur Angebotsabgabe eingeladen wurden fünf Firmen. Es sind drei Angebote eingegangen. Bestbieter ist die Fa. Lutz Bau, Gaißau, mit einer Angebotssumme von brutto 46.889,97 €.
Auf Antrag des Bürgermeisters vergibt die Gemeindevertretung Gaißau die Abbrucharbeiten einstimmig an die Fa. Lutz Bau, Gaißau.
c) Statische Verstärkungen
Zur Angebotsabgabe eingeladen wurden fünf Firmen. Es sind drei Angebote eingegangen. Bestbieter ist die Fa. Lutz Bau, Gaißau, mit einer Angebotssumme von brutto 34.590,59 €.
Auf Antrag des Bürgermeisters vergibt die Gemeindevertretung Gaißau die Arbeiten zur statischen Verstärkung einstimmig an die Fa. Lutz Bau, Gaißau.
d) Gerüstung
Zur Angebotsabgabe eingeladen wurden drei Firmen. Es sind zwei Angebote eingegangen. Bestbieter ist die Fa. Brunner Gerüstbau, Höchst, mit einer Angebotssumme von brutto 11.523,60 €.
Auf Antrag des Bürgermeisters vergibt die Gemeindevertretung Gaißau die Gerüstung einstimmig an die Fa. Brunner Gerüstbau, Höchst.
e) Sanierung-Malerarbeiten Fassade
Zur Angebotsabgabe eingeladen wurden vier Firmen. Es ist ein Angebot eingegangen. Bieter ist die Fa. Malermeister Bösch, Höchst, mit einer Angebotssumme von brutto 50.230,46 €.
Auf Antrag des Bürgermeisters vergibt die Gemeindevertretung Gaißau die Arbeiten zur Sanierung und für die Malerarbeiten an der Außenfassade einstimmig an die Fa. Malermeister Bösch, Höchst.
f) Trockenbauarbeiten
Zur Angebotsabgabe eingeladen wurden vier Firmen. Es sind vier Angebote eingegangen. Bestbieter ist die Fa. Michael Bischof, Hard, mit einer Angebotssumme von brutto 37.517,86 €.
Auf Antrag des Bürgermeisters vergibt die Gemeindevertretung Gaißau die Trockenbauarbeiten einstimmig an die Fa. Michael Bischof, Hard.
g) Unterbodenkonstruktionen und Oberböden
Zur Angebotsabgabe eingeladen wurden fünf Firmen. Es ist ein Angebot eingegangen. Bieter ist die Fa. Michael Bischof, Hard, mit einer Angebotssumme von brutto 38.184,36 €.
Auf Antrag des Bürgermeisters vergibt die Gemeindevertretung Gaißau die Arbeiten für die Unterbodenkonstruktionen und die Oberböden einstimmig an die Fa. Michael Bischof, Hard.
h) Malerarbeiten innen
Zur Angebotsabgabe eingeladen wurden vier Firmen. Es sind zwei Angebote eingegangen. Bestbieter ist die Fa. Malermeister Bösch, Höchst, mit einer Angebotssumme von brutto 24.314,45 €.
Auf Antrag des Bürgermeisters vergibt die Gemeindevertretung Gaißau die Malerarbeiten im Gebäude einstimmig an die Fa. Malermeister Bösch, Höchst.
i) Fliesenlegerarbeiten
Zur Angebotsabgabe eingeladen wurden sechs Firmen. Es sind zwei Angebote eingegangen. Bestbieter ist die Fa. Bad 2000, Nüziders, mit einer Angebotssumme von brutto 26.948,06 €.
Auf Antrag des Bürgermeisters vergibt die Gemeindevertretung Gaißau die Fliesenlegerarbeiten einstimmig an die Fa. Bad 2000, Nüziders.
j) Innentüren
Zur Angebotsabgabe eingeladen wurden fünf Firmen. Es ist ein Angebot eingegangen. Bieter ist die Fa. Sternath, Hard, mit einer Angebotssumme von brutto 36.440,30 €.
Auf Antrag des Bürgermeisters vergibt die Gemeindevertretung Gaißau die Arbeiten für die Innentüren einstimmig an die Fa. Sternath, Hard.
k) Heizung/Sanitär
Zur Angebotsabgabe eingeladen wurden drei Firmen. Es ist ein Angebot eingegangen. Bieter ist die Fa. Katz Installationen, Gaißau, mit einer Angebotssumme von brutto 38.037,67 €.
Auf Antrag des Bürgermeisters vergibt die Gemeindevertretung Gaißau die Arbeiten für Heizung und Sanitär einstimmig an die Fa. Katz Installationen, Gaißau.
Bürgermeister Reinhold Eberle dankt der Gemeindevertretung für die einstimmigen Beschlüsse. Mit den Arbeiten soll nun baldmöglichst begonnen werden. Die Bauleitung wird Technischer Rat und Baumeister Gerhard Wimmersberger übernehmen.

Punkt 8: Beschlussfassung über ein Ernährungsprojekt der Volksschule
Im Schuljahr 2021/22 hat die Volksschule Gaißau als einen Vermittlungsschwerpunkt „Ernährung/Lebensmittel“ im Lehrplan. Von der diplomierten Ernährungstrainerin Alexandra Koch wurde dazu das Projekt „Schlau essen“ angeboten, das im betreffenden Schuljahr in Form von zwei Teilen („Theoretisches Wissen“ und Praxis 2 Workshops a 2 Unterrichtsstunden in Kleingruppen) angeboten werden soll. Die Kosten für die Volksschule würden für dieses Schuljahr bei 6 Klassen und 93 Schülerinnen und Schülern für den Theorieteil 990 € und für den Praxisteil 2.160 € betragen, insgesamt also 3.150 €. Alexandra Kohl würde das in weiterer Folge gerne als 4-Jahres-Projekt anbieten.
In der Diskussion wird das Projekt als sehr sinnvoll befürwortet. Es soll beobachtet werden, wie das in diesem Jahr läuft. Anschließend soll entschieden werden, ob das Projekt wie angeboten auf vier Jahre ausgeweitet wird.
Auf Antrag des Bürgermeisters beschließt die Gemeindevertretung einstimmig, das angebotene Projekt „Schlau essen“ im Schuljahr 2021/22 wie angeboten für die Volksschule zu bestellen.

Punkt 9: Allfälliges
Es wird gefragt, wo seit der Sanierung der Zufahrt zum Hafen Wetterwinkel die Fahrverbotstafel und die Zusatztafel hingekommen sind. Außerdem wird angeregt, dass im Bereich der Fischerhütte Nagel noch nachgebessert werden sollte. Der Bürgermeister sagt zu, dem nachzugehen.

Es wird gelobt, dass die Neue Sportstätte innen wie außen sehr gelungen sei. Auf den Hinweis auf das Fehlen des Kinderspielplatzes wird vom Bürgermeister berichtet, dass dieser noch installiert werden wird. Auf Nachfrage, dass und warum an der neuen Sportstätte keine Ladestation für E-Autos und E-Fahrräder installiert wurde, wird vom Bürgermeister und vom Obmann des Sportausschusses berichtet, dass dies nach fachlicher Überprüfung der Sinnhaftigkeit von Experten nicht empfohlen wurde. Hinsichtlich des Tschutterplatzes am alten Standort wird angeregt, dort bewegliche Tore vorzusehen sowie eine Trinkmöglichkeit (Trinkwasserzugang). Diese Anregung wird von der Gemeinde aufgenommen, die Umsetzung wird besprochen.
Es wird betont, dass das Funktionieren der neuen Sportstätte nun selbstverständlich beobachtet wird, wo Verbesserungen geboten sind werden diese dann besprochen und vorgenommen. Vom Bürgermeister wird auf weitere Anfangsprobleme hingewiesen, die inzwischen behoben sind oder noch behoben werden (Lautstärke Lautsprecheranlage, Anzeigetafel, Straßenmarkierung auf der Landesstraße).

Es wird gefragt, ob sich der Gemeindevorstand mit der Namensgebung der neuen Sportstätte befasst hat. Der Bürgermeister verneint dies, kündigt aber an, dass das Thema Namensgebung der neuen Sportstätte noch im Sportausschuss behandelt werden soll.

Es wird gefragt, wer der Eigentümer der Sportstätte ist und wie die Nutzungsrechte sind? Vom Bürgermeister wird dazu erläutert, dass die Anlage im Eigentum der Gemeinde Gaißau steht. Mit dem SV Gaißau wird ein Mietvertrag über die Nutzung abgeschlossen, der in Vorbereitung ist und auf eine Regeldauer von drei Jahren abgeschlossen wird. Auf die Frage, ob die Nutzung der neuen Sportstätte auch durch andere Vereine oder die Volksschule möglich ist, wird vom Bürgermeister geantwortet, dass das prinzipiell möglich ist, aber entsprechende Gespräche und Vereinbarungen erfordern würde.

Es wird gefragt, ob das alte Clubheim des SV Gaißau abgerissen wird? Vom Bürgermeister wird dies bejaht. Das Grundstück ist wie vereinbart getauscht, d.h. das ehemalige Clubheim steht nun auf Boden der Republik, und die Entfernung des Bauwerks ist mit der Republik bzw der Verwaltung des Öffentlichen Wassergutes vereinbart.

Es wird gefragt, wann für den Agathaweg Richtung Sportstätte die Beleuchtung vorgesehen ist? Vom Bürgermeister wird geantwortet, dass eine Ertüchtigung des Agathaweges mit Installation einer Beleuchtung im Jahr 2022 vorgesehen ist.

Es wird gefragt, ob es möglich ist, auch in Gaißau eine Fahrrad-Rikscha für Seniorinnen und Senioren anzuschaffen und für die Aktion „Radeln ohne Alter“ bereitzustellen. Die Kosten für die Anschaffung würden 5000-8000 € betragen. Die Frage soll weiter behandelt werden, eine Organisierung und Abstimmung wäre möglich und sinnvoll im Sozialsprengel Rheindelta.

 

 



 
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