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Bodenseeufer in Gaissau
 
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Auszug
aus der Verhandlungsschrift über die am 4. Februar 2015 unter dem Vorsitz von Bürgermeister Reinhold Eberle abgehaltene Sitzung der Gemeindevertretung.

1. Bericht des Bürgermeisters

Jahreshauptversammlung des SV Gaißau
Der Bürgermeister berichtet von einer sehr guten Stimmung im Verein. Die sportlichen Leistungen waren im vergangenen Jahr sensationell. Die erste Mannschaft schaffte zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die Landesliga und die zweite Mannschaft konnte nach dem letztjährigen Aufstieg in die vierte Landesklasse heuer den erneuten Aufstieg in die dritte Landesklasse feiern. Ebenfalls vorbildlich läuft seit vielen Jahren die Nachwuchsarbeit. Ein neues viel versprechendes Projekt unter dem Titel „Bodasurar“ für die Allerkleinsten ist im Aufbau. Der SV Gaißau bedankt sich bei der Gemeinde für die sehr gute Zusammenarbeit

Nikolausaktion
Für die Nikolausaktion konnten im vergangenen Jahr Walter Niederer und Adrian Blum für die Hausbesuche gewonnen werden. Den Nikolausdienst beim Rheinholzgatter übernahmen Karl Frantsits und Judith Lutz. Der Bürgermeister dankt den Nikolos für deren Einsatz.

Ankauf von zwei Geschwindigkeitsanzeigegeräten
Um vermehrt auf Geschwindigkeitsübertretungen auf Gemeinde- und Landesstraßen hinweisen zu können, werden von der Gemeinde zwei flexibel einsetzbare Geschwindigkeitsanzeigegeräte angeschafft.

Benefizkonzert der Rheintalischen Musikschule Lustenau
Die Rheintalische Musikschule Lustenau hielt im Dezember ihr diesjähriges Weihnachtsbenefizkonzert in Gaißau in der Rheinblickhalle ab. Über 100 Musikschülerinnen und Musikschüler begeisterten mit ihrem Können in verschiedenen Ensembles das zahlreich erschienene Publikum. Großzügigerweise wurden von der Musikschule die Einnahmen aus den freiwilligen Spenden dem Sozialfonds der Gemeinde übergeben.

Fischereigrenzenkonflikt mit der Schweiz beigelegt
Der Verlauf der Fischereigrenze zwischen Gaißau und dem Kanton St. Gallen war in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder in Frage gestellt worden. Zuletzt gab es im vergangenen Jahr wieder Unstimmigkeiten. Um sich ein Bild vor Ort machen zu können wurde ein Lokalaugenschein organisiert. Anschließend wurde mit den zuständigen Behördenvertretern des Kantons St. Gallen ein Kompromiss ausgehandelt, der für beide Seiten akzeptabel erschien. Die neu ausverhandelte Fischereigrenze wurde nun auch festgeschrieben, weshalb davon ausgegangen werden kann, dass diese für alle Zukunft Gültigkeit behält.

10. Gaißauer Weihnachtsmarkt
Bei bestem Wetter war der im vergangenen Jahr abgehaltene Weihnachtsmarkt wieder eine schöne, auch sehr gut besuchte Veranstaltung. Der Bürgermeister dankt allen freiwilligen Auf- und Abbauhelfern für ihr ehrenamtliches Engagement.

Sitzung der Konkurrenzverwaltung
Der Neubau der Alpe Sattel ist beinahe abgeschlossen. Sehr erfreulich ist, dass die budgetierten Kosten eingehalten werden konnten. Am 20. und 21. Juni wird die neue Alpe feierlich eröffnet werden.

Jubiläumsausgabe des „Gaißauers“
„Der Gaißauer“ wird nun schon seit 10 Jahren herausgegeben. Aus diesem Grund wurde in der 40sten Ausgabe ein Jubiläumssonderteil gedruckt. Der Bürgermeister dankt dem Redaktionsteam für dessen ehrenamtlichen Einsatz.

Schlussbericht für das Wiedervernässungsprojekt
Das Wiedervernässungsprojekt im Naturschutzgebiet Rheindelta wurde so gut als möglich fertiggestellt. Die BH-Bregenz lud deshalb zu einer Schlussüberprüfung ein. Ziel des Projektes ist es, kalkhaltiges Bodenseewasser in die Grabensysteme und wenn möglich auf die Streueflächen zu leiten, damit zum einen der Grundwasserhaushalt verbessert und zum anderen einer Übersäuerung der Flächen entgegengewirkt werden kann.

Jahreshauptversammlung Gesangsverein Harmonie
Der Bürgermeister berichtet von einer sehr guten Stimmung im Verein. Die grenzüberschreitende Singgemeinschaft funktioniert sehr gut. Im kommenden Vereinsjahr sind wieder zahlreiche Auftritte und Aktivitäten geplant.

Jahreshauptversammlung Musikverein Gaißau
Der Verein ist sehr gut aufgestellt, auch im Hinblick auf die GaJuKa. Der Musikverein richtet einen herzlichen Dank an die Gemeinde für die Unterstützung sowie für die neue, sehr gute Regelung der Unterstützung der Musikschulbeiträge.

Kursentwicklung des Schweizer Frankens
Die Kursentwicklung des Schweizer Frankens betrifft auch die Gemeinde. Sie hat Darlehen in Höhe von knapp € 500.000,00 in SFr. Die Situation wird im Auge behalten.

Jahreshauptversammlung des Fischervereins Rheindelta
Die Fangergebnisse gehen jedes Jahr noch weiter zurück. Besonders am Bodensee sind sehr starke Fangrückgänge zu beklagen. Beim Barsch kann man beinahe von einem Totalausfall sprechen, die Felchenfänge lassen auch beträchtlich nach. Ein leichter Anstieg bei den Fängen lässt sich bei den größeren Raubfischen wie Hecht und Wels feststellen. Der Fischerverein Visionen zu entwickeln, damit auch in Zukunft die Sportfischerei attraktiv bleiben wird. Der Obmann bedankt sich bei der Gemeinde für die Gastfreundschaft in der Rheinblickhalle und für die Förderung, die jährlich für die Jugendarbeit gewährt wird.

Jahreshauptversammlung des Pokervereins
Der Pokerverein hatte im vergangenen Jahr wieder ein sehr aktives Vereinsprogramm. Es herrscht eine sehr gute Stimmung im Verein. Der Obmann bedankt sich bei der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung.

2. Vorstellung und Beschlussfassung des Qualitäts- und Raumprogramms für den Neubau des Kinderhauses
Der Entwurf für das Qualitäts- und Raumprogramm wurde von der Arbeitsgruppe „Neubau Kinderhaus“ erarbeitet und fertiggestellt. Das Papier wurde an alle Gemeindevertretungsmitglieder mit der Einladung versandt. Der Bürgermeister erläutert die Kernpunkte und stellt das Raumprogramm zur Diskussion.
Nach eingehender Beratung beschließt die Gemeindevertretung auf einstimmige Empfehlung der Arbeitsgruppe auf Antrag des Bürgermeisters dem Qualitäts- und Raumprogramm in der ausgearbeiteten Fassung einstimmig zu.

3. Beschlussfassung zur Durchführung eines eingeschränkten Architektenwettbewerbs für das Kinderhaus
Die Arbeitsgruppe „Neubau Kinderhaus“ hat sich auch intensiv mit der Form der Auswahl eines Architekten auseinandergesetzt. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile ist die Arbeitsgruppe einstimmig der Meinung, dass ein eingeschränkter Architektenwettbewerb mit 10 bis max. 15 geladenen Architekten die beste Form darstellt und empfiehlt deshalb der Gemeindevertretung diese Vorgangsweise zu beschließen. Eine Kostenschätzung ergibt, dass ein eingeschränkter Architektenwettbewerb Kosten von ca. € 51.000,00 netto verursacht.
Auf Antrag des Bürgermeisters beschließt die Gemeindevertretung einstimmig für die Vergabe der Planung für das Kinderhaus einen eingeschränkten Architektenwettbewerb durchzuführen.

4. Beschlussfassung zur Vergabe der Ausschreibung des Architektenwettbewerbs für das Kinderhaus
Zur Vorbereitung und Durchführung eines Architektenwettbewerbs braucht es einen auslobenden Architekten. Mit diesem werden in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe noch weitere Details für die Ausschreibung des Wettbewerbs erarbeitet. Anschließend wird von ihm die Ausschreibung fertiggestellt und der Wettbewerb bis zur Vergabe der Planungsarbeiten begleitet und betreut. Der Bürgermeister hat in der Gemeinde Höchst mit Gerhard Wimmersberger, er ist in Höchst für die Projektmanagement sämtlicher gemeindeeigenen Gebäude zuständig, Gespräche geführt. Dieser hat von sehr guten Erfahrungen mit Architekt Gruber aus Bregenz berichtet. Er könne diesen der Gemeinde Gaißau sehr empfehlen. Auch sei er bei der letzten Ausschreibung mit Abstand der günstigste Architekt für eine Auslobung gewesen. Der Bürgermeister hat darauf hin einen Termin mit dem Architekten Gruber wahrgenommen und bei diesem Gespräch hat sich ihm der Eindruck bestätigt, welcher in der Empfehlung von Höchst ausgedrückt wurde. Die Kosten für den auslobenden Architekten betragen laut Angebot netto € 15.525,00. Diese Kosten sind in der Gesamtsumme des Architektenwettbewerbs bereits enthalten.
Nach kurzer Beratung beschließt die Gemeindevertretung einstimmig die Durchführung des Architektenwettbewerbs an den Architekten Gruber aus Bregenz zu vergeben.

5. Beschlussfassung zur Vergabe der bautechnischen Projektleitung und –begleitung für das Kinderhaus
Bei der Umsetzung eines Projekts in der Größenordnung des Kinderhauses ist auch in der Projektleitung und Projektbegleitung mit einem recht hohen Arbeitsaufwand zu rechnen. Ebenfalls wäre es von großem Vorteil, wenn diese Aufgaben von erfahrenen Profis durchgeführt würden. Baumeister und Sachverständiger Gerhard Wimmersberger, er hat in den vergangenen Jahren bei sehr vielen Projekten in Höchst die Projektleitung erledigt, hat dem Bürgermeister angetragen, die Gemeinde bei der Projektleitung für das Kinderhaus, wenn dies gewünscht würde, zu unterstützen. Er habe sowohl die Kapazitäten frei als auch die Genehmigung der Gemeinde Höchst um diese Aufgabe zu erfüllen. Sein Honorar betrage € 75,00 je Stunde und er rechnet mit einer Gesamtstundenanzahl von 100 bis max 200 Stunden. Der Bürgermeister betont, dass im Gemeindeamt kaum zusätzliche Leistungen zu bewältigen seien und auch die Professionalität und somit auch die Qualität berücksichtigt werden sollten.
Auf Antrag des Bürgermeisters beschließt die Gemeindevertretung einstimmig für die Projektleitung und –begleitung für den Bau des Kinderhauses Gerhard Wimmersberger im notwendigen Aufwand beizuziehen.

6. Beschlussfassung über die Verleihung des Ehrenringes der Gemeinde Gaißau an Helmut Egelhofer für außerordentliche und besondere Verdienste für die Gemeinde
Der Bürgermeister berichtet, dass Altbürgermeister Helmut Egelhofer mit Ende dieser Legislaturperiode alle politischen Ämter zurücklegen werde. Dies wäre nach seiner Meinung der richtige Zeitpunkt, um Helmut Egelhofer für seine besonderen Verdienste für die Gemeinde in seiner 45 jährigen, politischen Laufbahn zu danken und ihm dafür den Ehrenring der Gemeinde zu verleihen. Die Verleihung könnte im Rahmen der konstituierenden Sitzung der neuen Gemeindevertretung in der Rheinblickhalle stattfinden.
Nach einer kurzen Debatte, bei welcher von verschiedenen Mandataren lobende Worte für Helmut Egelhofer gefunden werden, beschließt die Gemeindevertretung einstimmig Helmut Egelhofer den Ehrenring der Gemeinde zu verleihen.

7. Allfälliges

Es wird von immer wieder frei herumstreunenden Hunden berichtet. Es soll im nächsten Gemeindeblatt wieder einmal auf die Hundebesitzer eingewirkt werden, dass sie dieses Ärgernis vermeiden.

Es wird von einem Besuch bei der Begegnungszone „Strohdorf“ in Wolfurt berichtet. Das Energieinstitut hat dazu eingeladen. Es war eine sehr gut besuchte und sehr informative Veranstaltung mit Gästen aus ganz Vorarlberg. Die Begegnungszone im Bereich des Cubus auf der Landesstraße ist sicherlich Vorbild für weitere Projekte. Auch die Verantwortlichen in Höchst möchten eine Begegnungszone im Bereich Kirchplatz gestalten.

Es wird gefragt, ob es stimme, dass es bei den Forstergrundstücken zu Verzögerungen wegen Vermessungsfehlern komme. Der Bürgermeister weiß nichts davon, wird sich allerdings darüber informieren.

 

 



 
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