Startseite  :  Inhaltsverzeichnis  :  Kontakt  :  Impressum  :  Hilfe    
Bodenseeufer in Gaissau
 
Logo der Gemeinde Gaissau
 
 
 
 

Auszug
aus der Verhandlungsschrift über die am 4. Juni 2014 unter dem Vorsitz von Bürgermeister Reinhold Eberle abgehaltene Sitzung der Gemeindevertretung.

1. Bericht des Bürgermeisters
Kreisübung der Feuerwehr
Die Kreisübung der Feuerwehr am Blum-Werk 6 erhielt eine sehr gute Bewertung. Angenommen wurde ein Brand im Werk und ein gleichzeitiger Autounfall auf der Hauptstraße. Über 100 Teilnehmende der Feuerwehren sowie 20 Kräfte vom Roten Kreuz und Ersthelfer gaben einen beeindruckenden Einblick in die Leistungsfähigkeit der Rettungskräfte.
Rheindeltakonferenz
Erneut trafen sich die Bürgermeister und Gemeindesekretäre zur halbjährlichen Rheindeltakonferenz Höchst-Fußach-Gaißau, bei der wieder ein wertvoller Meinungsaustausch sowie eine Koordination zur Erledigung gemeinsamer Anliegen vorgenommen wurde.
Alpe Sattel
Der Neubau der Alpe Sattel macht gute Fortschritte. Derzeit werden die Betonarbeiten erledigt, anschließend folgt der planmäßige Hochbau der Zimmerer.
Kleinausstellung Vision Rheintal
Gegenstand einer dreiwöchigen Kleinausstellung der Vision Rheintal im Gemeindeamt war der Soziale Wohnbau in Vorarlberg.
Sitzung e5 Team
Gegenstand der letzten Sitzung des Gaißauer e5-Teams waren folgende Themen: Bericht über den Stand des Schulprojektes „Wir sparen Energie“ (WiSE), Ökostrombezug, Vorträge des Energieinstitutes „Einfach Sonne tanken“ und „Richtig sanieren“ sowie die Vorbereitung der Zertifizierung.
Sitzung Rheindelta mobil
Roland Herburger berichtet über die Themen der Sitzung: Diskussion über das Für und Wider der Einführung des Rufbussystems, die Mobilwoche, die langfristige Planung zur Verkehrsberuhigung im Höchster Zentrum, das Ende der Arbeit des Radroutenkoordinators Höchst-Gaißau-Lustenau nach Ausstieg Lustenaus, die nun vorgenommene vorbildliche Umsetzung (Beschilderung) des Radroutenkonzepts sowie der Fahrradwettbewerb.
Vorstandssitzung Krankenpflegeverein
Der neue Obmann des Krankenpflegevereins Altbürgermeister Werner Schneider startete seine Arbeit mit einer Vorstandssitzung.
Kabarett „Der Ausflug“
150 Besucher und begeisterten Zuspruch fand das Kabarett „Der Ausflug“ von Maria Neuschmid und Jörg Adlassnig in der Rheinblickhalle.
EU-Wahl
Mit knapp 37% Wahlbeteiligung war das Interesse an der Europawahl auch in Gaißau gering. Die Wahl ist ruhig und ohne besondere Vorfälle verlaufen.
Ferienbetreuung
Für dieses Jahr werden wieder zwei Wochen Ferienbetreuung angeboten, in der ersten Woche sind 16 Kinder, in der zweiten Woche 9 Kinder angemeldet.
Besuch der dritten Klasse im Gemeindeamt
Im Rahmen des Unterrichtsthemas „Gemeinde“ hat die dritte Klasse der Volksschule das Gemeindeamt besucht. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler Informationen aus erster Hand vom Bürgermeister.
Asphaltierung Kirchstraße
Der schon mehrfach verschobene Termin zur Neuasphaltierung der Kirchstraße im Bereich zwischen Feuerwehr und Hauptstraße ist erneut verstrichen. Die Gemeinde hat nochmals eine Frist zur Erledigung der Arbeiten gesetzt.

2. Zurkenntnisbringung Rechnungsabschluss 2013 Wasserverband Rheindelta
Der Rechnungsabschluss wurde den Mitgliedern der Gemeindevertretung im Vorfeld der Sitzung verteilt. Es sind keine außergewöhnlichen Posten zu vermerken, die Rechnungsprüfung ergab keine Beanstandung.
Zum Thema neue Pumpen am Polderdamm wird berichtet, dass der Wasserverband sehr bemüht ist, so bald wie möglich eine einwandfreie Lösung zu verwirklichen. Die eingehende Prüfung hat ergeben, dass in die vorhandenen Pumpenschächte keine neuen Pumpen mit der nun gewünschten Leistung installiert werden können. Es wäre also der Bau neuer Pumpenschächte erforderlich, was eine Großinvestition erforderlich macht. Am derzeitigen Prüfverfahren für die beste Lösung ist aufgrund der Förderhöhe von 90% auch der Fördergeber beteiligt, wodurch eine Entscheidung für den Bau mehr Zeit erfordert.

3. Beschlussfassung über den Bezug von Ökostrom
Ob die Gemeinde Gaißau Ökostrom beziehen soll war bereits Gegenstand der Beratung im e5-Team, das für den Bezug eine Empfehlung ausgesprochen hat.
Bürgermeister Reinhold Eberle bezeichnet den Bezug von Ökostrom letztlich als Beitrag zur Förderung nachhaltiger Energieerzeugung in Vorarlberg (Wasserkraft, Bioheizkraftwerke, Photovoltaikanlagen), mithin als Unterstützung einer Pionierleistung. Die Mehrkosten für den Bezug von Ökostrom betragen bei der VKW 0,7 Cent je KWh, was bei der Bezugsmenge für die Gemeindeeinrichtungen pro Jahr etwa 1000 € ausmacht. Aufgrund von Stromeinsparungsvorleistungen in den vergangenen Jahren, z.B. bei der Straßenbeleuchtung, wäre finanziell der Spielraum für diese Mehrkosten gegeben.
Auf Antrag des Bürgermeisters beschließt die Gemeindevertretung einstimmig, dass für die Gemeindeeinrichtungen von der VKW künftig Ökostrom bezogen werden soll.

4. Beschlussfassung über eine Spende an die Hochwasseropfer in Serbien und Bosnien
Vom Vorarlberger Gemeindeverband ist an alle Gemeinden ein Spendenaufruf ergangen, um von der Hochwasserkatastrophe an der Save Betroffenen Hilfe zu leisten. Vorgeschlagen werden vom Gemeindeverband 30 Cent je Einwohner.
In der Diskussion wird eine private Initiative aus Gaißau, die erfolgreich zu Sachspenden aufgerufen hat, sehr positiv vermerkt. Es wird festgestellt, dass die Lage in den betroffenen Gebieten nach wie vor katastrophal ist.
Auf Antrag des Bürgermeisters beschließt die Gemeindevertretung einstimmig, dem Vorschlag des Gemeindeverbandes zu folgen und eine Spende in Höhe von 30 Cent je Einwohner an das vom Gemeindeverband angegebene Konto zu überweisen.

5. Beratung und evtl. Beschlussfassung über die weitere Vorgangsweise zur Verlegung der Sportstätte
Gegenstand sehr intensiver Beratung und Diskussion war die weitere Vorgangsweise zur Verlegung der Sportstätte.
Zu Beginn gibt der Bürgermeister einen kurzen Rückblick auf die Geschichte der Diskussion um die Verlegung der Sportstätte. Vor ca 15 Jahren wurde beschlossen, es vorläufig bei dem alten Standort zu belassen. Angesichts der wachsenden Mitgliederzahl und der sportlichen Erfolge des SV Gaißau ist die Verlegung nun seit über zwei Jahren, ausgehend vom Verein, erneut ein Thema. Vom SV Gaißau wird insbesondere vorgebracht, dass die bestehende Anlage von den Ausmaßen und der Ausstattung her (zu klein, sanitäre Einrichtungen, Einrichtungen für Schiedsrichter, Clubheim) sowie unter Sicherheitsaspekten nicht mehr zeitgemäß ist und auch nicht den vom Fußballverband vorgegebenen Normen entspricht. Am bestehenden Standort lassen sich diese Mängel nicht vollständig beheben.
Im Sportausschuss der Gemeindevertretung wurde das Thema „Verlegung der Sportstätte“ seit nunmehr über eineinhalb Jahren intensiv beraten. Von einem Raumplaner wurden Konzepte mit mehreren Varianten für den im Entwicklungskonzept ausgewiesenen Standort am Ortseingang erarbeitet (Vollvariante am neuen Standort mit Kunstrasen, Vollvariante am neuen Standort mit zwei Grasplätzen, Teilungsvariante mit Neuerrichtung eines Hauptplatzes als Grasplatz sowie Jugendtrainingsplatzes und Baulichkeiten am neuen Standort unter Belassung eines Trainingsplatzes am Standort des alten Hauptplatzes). Für alle Varianten wurden auch Kostenschätzungen vorgenommen. Im Sportausschuss wird die Teilungsvariante favorisiert, was auch von der Gemeindevertretung bereits gutgeheißen worden ist, wobei davon ausgegangen wird, dass am neuen Standort weitere Entwicklungsmöglichkeiten gegeben sind.
Es zeichnen sich nun Lösungen für den erforderlichen Grunderwerb ab, wodurch sich die Möglichkeit eröffnet, das Konzept umzusetzen.
Als Ergebnis der Beratung wird festgehalten: Die Frage der Gestaltung der Sportanlage sowie alle anderen mit der Verlegung zusammenhängenden Fragen, insbesondere auch die Kosten, sollen in den nächsten Monaten vom und im Sportausschuss konkret ermittelt und in den Grundzügen die Planung erarbeitet werden. Es bestehe auf jeden Fall genug Zeit, um vor einer endgültigen Entscheidung über den Grunderwerb genaue Ermittlungen über die Kosten des Baus der Anlage anzustellen. Nach Fertigstellung der Vorplanung samt Kostenermittlung soll das Projekt den Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Herbst präsentiert und die Möglichkeit zur Diskussion gegeben werden. Die endgültige Entscheidung über den Kauf der benötigten Grundflächen wird erst nach dieser Bürgerbeteiligung sowie dann erfolgen, wenn nach Abschluss der Planung und Kostenermittlung Klarheit darüber besteht, ob die Sportanlage gebaut werden kann.



 
Zoom: normalZoom: grosseZoom: sehr gross
AKTUELLES

Neues aus dem Gemeindblatt

» Mehr

Gemeindezeitung

Die Gemeindezeitung "Der Gaißauer" kann jederzeit auch hier auf der Website nachgelesen werden.

» Mehr